Programm Archiv
Lustiger Dienstag 117
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 30.04.2024 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Foto: Stefan Maurer. Partner*in: Tojo Theater Reitschule Bern. Keine Reservation möglich!
Schon wieder der letzte Lustige Dienstag der Saison. Der 21ten wohlbemerkt!
Unglaubliche drei Jahrsiebte! Auch an diesem 117ten LuDi – übrigens keine Primzahl – präsentieren Helenka Romantickova, Hans Franz Nägeli, AD Will Lee und Mägic Henä sich selbst und Komiker*innen, Standupper*innen, Slammer*innen, Musiker*innen, Jongleur*innen, Illusionist*innen, Mim*innen, Seiltänzer*innen, vegane Tierbändiger*innen, kurz die ganze Palette der Klein- und sonstigen Kunst. Genannte Berufsgruppen erhalten am LuDi die Gelegenheit, ihre beste, gewagteste oder ungefragteste Nummer zu zeigen. Das Tüpfelchen auf dem Dienstag aber ist der Publikumswettbewerb. Wo die Zuschauer*innen gewitzt eine von der LuDi-Crew erarbeitete Frage beantworten können. Und bei einer Gewinnchance von 1 zu ca. 150 ein tolles Geschenk mit nach Hause nehmen dürfen.
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SEHE DICH
jostundberger
- | 25.04.2024 | 27.04.2024 | 28.04.2024 |
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Eine szenisch-musikalische Spurensuche. Performance: Mirjam Berger, Silvia Jost. Performance/Komposition/Musik: Christine Hasler. Konzept/Umsetzung/Text: Andreas Berger, Mirjam Berger. Kostüm: Myriam Casanova. Lichtkonzept/Technik: Tonio Finkam. Produktion: jostundberger.
Ein Raum. A4-Blätter, aufgehängt auf einer Wäscheleine, an die Wand geklebt, auf dem Boden liegend. Tagebucheinträge einer jungen Person, die ihr Leben reflektiert. Sie beschreibt einen heissen Sommer in einer Stadt, zurückgezogen lebend, nur durch das Internet verbunden mit der Welt. Sie beschreibt ihre Zweifel, ihre Beobachtungen, ihre Ängste, ihre Hoffnungen und Träume. Sie beschreibt die Krisen unserer Zeit, die ihr in den Newsfeeds tagtäglich präsentiert werden. Und vor allem beschreibt sie eine Begegnung, die prägend wird für sie und ihr Leben: Eine Rabenkrähe sucht ihre Nähe, mischt sich ein in ihr Leben, zwingt sie, ihr Menschsein infrage zu stellen und die Art, wie sie lebt.
«SEHE DICH» ist eine szenisch-musikalische Spurensuche, die die Krisen, mit denen wir heute leben, thematisiert. Sie stellt Fragen zu unserer Lebensweise, zur Zukunft, zu alternativen Handlungsweisen und zu möglichen Visionen. Wie kann ein einzelner Mensch mit dieser Situation umgehen?
- www.jostundberger.ch
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DADDYS_4_FUTURE
Ovomaltonio
- | 17.04.2024 | 18.04.2024 | 19.04.2024 | 20.04.2024 |
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Mit: Malte Homfeldt, Antonio Ramón Luque. Mitarbeit: Stephan Q. Eberhard, Sandrine Zenner, Mirja Mätzener, Johannes Dullin, Stefan Schönholzer, Deborah Lara Schaefer, Dario Dorte, Bogdan Myktjuk, Germaine Sollberger uvm. Produktion: ART&COOPERATION. Koproduktion: PREMIO, Tojo Theater Reitschule Bern.
Will ich Kinder in diese Welt setzen? Darf ich überhaupt Kinder haben? Welche Verantwortung trage ich für meine Kinder? Wie tröste meine Kinder? Wie wiege ich sie in den Schlaf? Wie verwandle ich ihre Angst in Mut, ihre Zweifel in Überzeugung, ihre Ohnmacht in Hoffnung?
In «DADDYS_4_FUTURE» widmet sich das Kollektiv Ovomaltonio, bestehend aus Antonio Ramón Luque und Malte Homfeldt, genau diesen Fragen. Im multimedialen Musik-Performance-Projekt, das zwischen Dystopie und Utopie mäandert, vollziehen die beiden Performer das Ritual des „zu Bett Bringens“ ihrer zukünftigen Kinder und reissen dabei die Wände zwischen Realität und Fiktion ein, um ihre Rolle als Söhne, Väter und Männer in der Klimakatastrophe zu reflektieren.
Ein mutiger Schritt, hoffnungsvoll in eine düstere Zukunft zu blicken – stets in Begleitung der ungebrochenen Lust am Spiel auf der Bühne.
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Futuristic Folktales
Charlotte Mclean & Cie.
- | 11.04.2024 | 12.04.2024 | 13.04.2024 |
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Konzept/Choreografie: Charlotte Mclean. Performance: Astro Scheidegger, Orrow Bell. Creative Producer: Helen McIntosh. Text: Nelly Kelly. Komposition: Malin Lewis. Lichtdesign/Produktionsleitung: Emma Jones. Kostüm: Alison Brown. Dramaturgie: Rob Evans. Technik: Lynn Wiseman. Öffentlichkeitsarbeit: Camille Jamet. International Consultant: Nadja Dias. Fotos/Grafik: Amy Sinaed, Gallusness. Kollaboration: Annable Cooper, Amarnah C Osajivbe-Amuldun, Chanai Bradley Fofanah, Domenico Angarano, Gina Lorenzen, Ichai Carre, Irodriel Costello, Jac Reichel, Kate Hall, Kirsty Nicolson, Lucy Suggate, Molly Scott Danter, Neil Dewar, Rebekka Hoelzle, Rhys Dennis, Sunniva Moen Rørvik. Ab 14 Jahren.
Ein Tanz für die Hoffnung – «Futuristic Folktales» erzählt die bedeutsame Legende des ersten Mutterleibs im bescheidenen Versuch, die Menschheit durch das unendliche Narrativ der Geburt zu vereinen. Mithilfe von zeitgenössischem Tanz, Breaking und Scottish Highland Dance hinterfragt die experimentelle Tanztheaterproduktion die Erhaltung von Traditionen, Mythen und Identitäten und untersucht Grenzen, Body Politics und reproduktive Ungerechtigkeit.
Die Darstellenden erzählen ihre bisherige Volks-Geschichte und laden das Publikum ein, Widerstand zu erleben, während das Stück die feindliche Umgebung einer Gebärmutter imitiert. Eine Umgebung, in der Leben und Tod nebeneinander existieren. «Futuristic Folktales» will Tanz als Form des politischen Protests und als Raum für kollektive Rechenschaft fördern – Wofür lohnt es sich sonst zu tanzen?
Elektrisch, sanft und innovativ.
- www.iamcharlottemclean.com
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Polifon Pervers
Perlen aus dem Gesunden Menschenversand
- | 06.04.2024 |
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Musikalische Lesung von Béla Rothenbühler zusammen mit Stefan Schönholzer aka Rotchopf. Büchertisch: Buchhandlung zum Zytglogge. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Nach den Rosinen kommen die Perlen. Rund, glatt und glänzend. Und kostbar: Kleopatra soll Marcus Antonius sogar in Essig aufgelöste Perlen als teuerste Delikatesse der Welt aufgetischt haben.
Nachdem das Tojo Theater sich im September 2021 als Rosinenpicker*innen versuchte, wird nun im April nach Perlen aus dem Gesunden Menschversand getaucht. An zwei Abenden präsentiert der Luzerner Verlag für Spoken Word Bijous und Kleinode aus dem aktuellen Programm.
In einer beschaulichen Kleinstadt in der Schweiz passiert Erstaunliches: Kaum gegründet, mischen Sabine und Chantal mit ihrem Verein „Polifon Pervers“ und einer neuen Vision von „Onderhaltig“ die Kulturszene auf. Risikofreudig und clever agierend, steigen sie als Theater-Produzentinnen zu nationalen Grössen auf und scharen eine illustre Runde um sich: vom eitlen Regisseur Lüssiän über den versoffenen Ghostwriter Iiv, den Lebemenschen und DJ Milan und die opportunistische Schauspiel-Grösse Schontal bis zu Jule und seinen Hanf-Bauern, die unversehens als Performance-Künstler brillieren. Dem Erfolg ordnet der Verein für Unterhaltung im Laufe der Geschichte alles unter, und so folgen auf erste Unsauberkeiten schon bald alle möglichen Formen des Betrugs.
Béla Rothenbühler führt in seinem zweiten Roman die Tradition des Schelmenromans fort – für einmal mit Hochstaplerinnen und auf Luzernerdeutsch. Sein ironisch-satirisches Gedankenspiel über Kultur, Unterhaltung und Geld ist selbst grosse Unterhaltungs-Kunst. Polifon Pervers erschien im März 2024 im Verlag Der gesunde Menschenversand. Gemeinsam mit dem Schauspieler und Rapper Stefan Schönholzer aka Rotchopf bringt Rothenbühler den Roman nun auf die Bühne – als musikalische Lesung, in der der Romantext auf Rap prallt. Rotchopf erweitert Polifon Pervers um eine zusätzliche Ebene, die ausschliesslich aus unveröffentlichten Songs besteht.
- www.menschenversand.ch
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Dill & Kraut
Perlen aus dem Gesunden Menschenversand
- | 05.04.2024 |
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Konzert von und mit: Daniela Dill, Florian Siess, Christoph Wüthrich. Büchertisch: Buchhandlung zum Zytglogge. Fotos: Joel Sames. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Nach den Rosinen kommen die Perlen. Rund, glatt und glänzend. Und kostbar: Kleopatra soll Marcus Antonius sogar in Essig aufgelöste Perlen als teuerste Delikatesse der Welt aufgetischt haben.
Nachdem das Tojo Theater sich im September 2021 als Rosinenpicker*innen versuchte, wird nun im April nach Perlen aus dem Gesunden Menschversand getaucht. An zwei Abenden präsentiert der Luzerner Verlag für Spoken Word Bijous und Kleinode aus dem aktuellen Programm.
Dill & Kraut ist eine Spoken-Word-Band mit der Autorin Daniela Dill und den Musikern Christoph Wüthrich und Florian Siess, die mit allen Mitteln der Lebendigkeit „gegen den Glanz“ anspielt: Lustvoll und locker tanzen sie über den Abgründen des zivilisatorischen Alltags. Mit einer Schepperorgel, einer E-Gitarre, einer Plastikflöte und einem Perkussionsinstrument entsteht eine Art bunter Jazz-Punk-Passion-Sound, der sich mit der Vielseitigkeit der Texte verschränkt.
Daniela Dill ist Spoken-Word-Künstlerin und Kulturvermittlerin; nahm ab 2007 an Poetry Slams teil, organisierte einige Veranstaltungen rund um Slam und Spoken Word in der Region Basel und im Aargau; ist seit 2019 Co-Leiterin des Wortstellwerk (Junges Schreibhaus Basel).
Florian Siess ist seit jeher Sound-Tüftler und autodidaktischer Gitarren-Spüler. Neben der Gitarre spült er auch Teller, Obst und Gemüse. Dem wachsamen Ohr wird das beim Zuhören nicht verborgen bleiben.
Christoph Wüthrich ist leidenschaftlich intuitiver Instrumenten-Experimentierer. Fernerhin versucht er auch neben der Bühne verschiedene Dinge unter einen Hut zu bringen. Aber selbst geschulten Augen bleibt dies in der Regel jedoch verborgen.
- www.menschenversand.ch
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Ich muss mich erst verdauen
Anna Chevalier / Andri Bänziger
- | 28.03.2024 |
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Eine Doppellesung von und mit Anna Chevalier und Andri Bänziger. Technik: Mara Lehmann. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern. In Mundart und Schriftsprache.
Am Gründonnerstag wusch Jesus seinen Jüngern die Füsse. Später am Tag fiel er seinen Feinden in die Hände, von Judas verraten – für Geld und durch einen Kuss.
Knapp 2000 Jahre später laden Anna Chevalier und Andri Bänziger am selben Tag zur literarischen Körperreise ins Tojo Theater ein. Körper aller Art sind beteiligt: Menschenkörper, Tierkörper, kosmische Körper. Auch Körperteile aller Art: Münder, Mägen, Beine und Flügel. Es wird gekriecht, gekrabbelt, gestillt, verdaut und ausgeschieden.
Durch den Abend verteilt, präsentiert Bänziger erstmals Ausschnitte aus seinem neuen Buch «Iljas Kern», welches im Frühjahr im Verlag Die Brotsuppe erscheint. In einer Gesellschaft ohne Erinnerung wird Lebendigkeit bedroht. Iljas Kern verschluckt die Erinnerung und will sie damit schützen. Er versteckt sie tief in seinem Innern, wo sie vergessen geht und, frustriert und alleingelassen, zu einem angstmachenden, auffressenden Fremdkörper wird. Die Suche nach und der Kampf zweier Figuren ums Erinnern und Verstehen, um Frieden und Gelassenheit.
- https://diebrotsuppe.ch/content/home/vorschau2024-fruhjahr-def.pdf
- www.benzgi.ch
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Lustiger Dienstag 116
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 26.03.2024 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Foto: Stefan Maurer. Keine Reservation möglich!
Vielleicht ist ja alles eine grosse Täuschung. Eine Fantasterei. Reine Einbildung. Und der Lustige Dienstag ist gar nicht lustig. Vielleicht ist es nur eine Ente, wie das früher hiess, also Deep Fake News, fake Ente, falscher Hase, und am letzten Dienstag des Monats findet gar keine Varieté-Show statt. Und schon gar nicht im Tojo, das in Wirklichkeit gar nicht existiert. All die Gastkünstler*innen sind gar nicht wirklich da, was sie zeigen, sind gar keine Nummern. Ein schieres Wahnbild des Publikums, das sich einer Täuschung hingibt, irrtümlich lacht und sich vermeintlich amüsiert. Ist alles nur Illusion? Das Leben ein Traum?
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Mensch ärgere dich nicht
La Grenouille
- | 20.03.2024 | 22.03.2024 | 23.03.2024 | 23.03.2024 |
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Idee/Konzept: Clea Eden, Luca Depietri. Spiel/Co-Kreation: Nicole Bachmann, Clea Eden, Nadja Rui. Inszenierung: Clea Eden. Musikkreation: Betrand Vorpe. Lichtgestaltung: Gaël Chapuis. Bühnenbild/Objekte: Valère Girardin. Kostüme/Objekte: Eleonore Cassaigneau. Mitarbeit Stückentwicklung: Stephan Q. Eberhard. Dramaturgie: Luca Depietri. Œil extérieur/Sprachdramaturgie: Charlotte Huldi. Regieassistenz: Lara Jäger. Technik: Célien Simon. Theaterpädagogik: Olivia Stauffer. Diffusion/Kommunikation: Amandine Thévenon, Hanna Röhrich. Produktionsleitung: Lino Eden.
Drei quicklebendige Spielfiguren, französisch «Pion», schweizerdeutsch «Tokkel, Töggu» genannt, finden sich mitten in einem unbekannten Brettspiel wieder – und das vor Publikum! Was für eine Chance! Jetzt ist der Moment, sich zu zeigen und das Beste zu geben. Schon ertönt das Startsignal, los geht's! Das Pion-Töggu-Trio versucht, auf diesem seltsam schrillen Brettspiel mit allen Mitteln voranzukommen, auch wenn sie die Regeln nicht immer verstehen. Dabei brilliert jede Figur mit ihren Talenten und kämpft mit den eigenen Schattenseiten. In diesem Spiel geht es zu wie im echten Leben: mal tragisch, mal komisch, fröhlich, düster, verwirrend. Die drei «Pions» laden ein, live auf dieser Achterbahn zwischen Gewinnen und grandiosem Scheitern dabei zu sein.
Ein urkomisches Theaterstück über das Ringen nach einem Platz in der Gruppe, der Gesellschaft und den Versuch, sich anzupassen. Wie positioniere ich mich in einer Welt voller Wettbewerb und komplexer Regeln? Wann mache ich mit, bin Teil von etwas und wo sind meine Grenzen? Ein verrücktes Spiel rund um die grossen Fragen des Miteinanders.
- www.biotop-theatre.ch
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Zueritopia
MAXIM Theater
- | 15.03.2024 | 16.03.2024 |
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Konzept: Mbene Mwambene. Regie/Choreografie: Donya Speaks. Dramaturgie: Meloe Gennai. Spiel: Birgit Ines Kohler, Gabi Mengel, Amowie Oreoghene, Solange P. Molu, Kristina Rettich, Nele Schweichel. Tanz: Stefano Agnolin, Agatha Gachnang, Xus García, Inés Maria Garcia Vergara, Osmir Santiesteban. Musikalische Leitung: Natalí Gutierrez Garcia. Raum/Licht: Lukas Sander. Kostüm: Ahmad Kron. Technik: Yahya Hazrouka, Malik Sievi. Fotos: Heidi Arens. Regie-/Produktionsassistenz: Tamara Maier. Produktionsleitung: Claudia Flütsch. Projektadministration: Laura Bellwald-Steiner. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Eine anklagende Darstellung vom Leid der Naturelemente durch den Klimawandel – auch über Zürich hinaus
Das Team des MAXIM Theaters ist sich bewusst, dass sich alles schnell verändert. Sie haben miterlebt, wie sich junge Menschen für Umweltthemen begeistern. Die Wahlen, die nicht mit der Bewegung Schritt gehalten haben. Die «Zueritopia» der einen ringt mit der «Zueritopia» der anderen in einem ewigen Seilziehen. Das Ensemble gab ihnen immer wieder zu verstehen, dass sie keine menschlichen Wesen mehr sind. Also liessen sie „die Elemente“ damit spielen, die Perspektive umkehren, um sich daran zu erinnern, dass es Menschen sind, die ihnen Angst machen. Sie haben es akzeptiert. Und eines Abends gab es nur noch Poesie, Lautmalereien von Pflanzen, das Klagen der Erde, rollende Steine und Verwurzelungen. Das Stück, das sich vor ihren Augen entwickelte, konfrontiert uns mit unserer Fehlbarkeit, den Grenzen unserer Vernunft. Auch wir möchten uns auf Harmonie im Chaos einlassen, erwartungsvoll und voller Freude. Das MAXIM THEATER ist bunt. Es entwickelt seine individuellen Farben. Es tanzt, tanzt – bis sich eine Revolution erahnen lässt.
- www.maximtheater.ch
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LEG0 im TOJO
Die Baustelle für Textperformance
- | 08.03.2024 | 09.03.2024 |
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Eine Baustellenlesung von/mit: Simon Baumann, fran· gremaud, Laura Higson, Benjamin Kevera, Sanja Lukanovi?, Maria-Lusie Tzikas, Christian Zingg. Technik: Mara Lehmann. Grafik: Laura Marti. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Das LEG0-Komitée präsentiert an gleich zwei Abenden zwei komplett verschiedene Programme mit Gäst*innen aus den diversesten Ecken des Literaturdschungels: Sie erzählen Geschichten vom Schweine melken, streiten sich live on Stage mit einer KI, versuchen einem ehemaligen Geliebten zu entkommen, lauschen dem sinfonischen Lärm tief im Bauch einer MRI-Maschine und vieles, vieles mehr …
Eine Leg0-Baustelle ist ein Spielplatz, auf dem nicht immer alles perfekt zusammenpassen muss – wie in der Spielzeugkiste eines Kindes. Von Theatertexten, Balladen, feministischem Rap, Mundart-Texten bis zur Sound Art ist alles dabei.
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SNOB
Cie QUEERSMTH
- | 29.02.2024 | 01.03.2024 | 02.03.2024 |
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Performance/Text/Regie: Meloe Gennai. Gesang: Sebahat Erdem. Choreografie: Titilayo Adebayo, Toshiro Kamara, Dorian Adams. Sound Design: Jazil A. Santschi. Bühnenbild: Sol Pagliai.Video Mapping: Ali-Eddine Abdelkhalek. Licht: Adele N’Dri N’Guessan. Kostüme: Luca Xavier Tanner. Dramaturgie: Siméon Martinel, Kami Mathiasin. Œil extérieur: Jérôme Richer. Zugänglichkeit: Amelia Lander Cavallo – Quiplash, Barak Adé Soleil, Olivier Zimmermann. Video: Rosida Koyuncu, Meloe Gennai. Untertitel: Brigitte. Grafikdesign: Sol Pagliai. Dramaturgieassistenz und Organisation: Jazil A. Santschi. Fotos: Eve Marie Perrin. Koproduktion: PREMIO, Tojo Theater Reitschule Bern.
„Snob“ (Substantiv): Eine ausgegrenzte Person, die das Verhalten der unterdrückenden Schicht nachahmt, um zu überleben.
In einem Universum zwischen Klang- und Bildwelten führt Meloe Gennai das Publikum durch Lebensgeschichten, die unter dem Zeichen der permanenten Anpassung an soziale Normen stehen. Aber wie kann man sich in diesen Welten nicht verlaufen, wenn man so viel Zeit damit verbringt, etwas vorzutäuschen? «SNOB» huldigt der Resilienz, der Widerstandsfähigkeit und dem Einfallsreichtum der von Minderheiten entwickelten Überlebensstrategien und zeigt auf, wie ein Wendepunkt aussehen könnte. Hier liegt es an der Gesellschaft, eine Pluralität von Körpern und Seinsweisen in der Welt unterzubringen. Ruhe zu lernen hat hier Vorrang vor Produktivität. Willkommen bei QUEERSMTH, wo Revolution entsteht, indem Du Deinem eigenen einzigartigen Weg folgst.
Als Zugänglichkeitsmassnahmen werden Übertitel in deutscher und englischer Sprache sowie eine taktile Einführung und Audiodeskription angeboten.
Zudem finden die Vorstellungen als „Relaxed Performances“ statt: Die Beleuchtung wird angepasst und ein Entspannungsraum in einem Bereich mit wenig sensorischen Stimuli eingerichtet.
Taktile Einführung: jeweils um 19.00 Uhr. Anmeldung: tojo@reitschule.ch
Voreinlass für Personen mit Hypersensibilität: jeweils um 19.45 Uhr
- http://www.vimeo.com/868317231
- www.meloegennai.com
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Lustiger Dienstag 115
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 27.02.2024 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Foto: Fabian Meierhans. Keine Reservation möglich!
Varieté, aus dem Französischen kommend, bezeichnet ein Theater mit bunt wechselndem Unterhaltungsprogramm, bestehend aus einer kleineren oder grösseren Anzahl von Darbietungen, die für die gemeinsame Veranstaltung mosaikartig zusammengesetzt werden. Im Tojo wird dieses Segment abgedeckt durch den Lustigen Dienstag: Eine Art monatlich stattfindender Show, präsentiert von drei älteren Herren, die sich bemühen, lustig zu sein. Dies tun sie, indem sie alte Zaubertricks zeigen, schlecht vorbereitet Klassiker präsentieren und versiert und dossierschwach die Weltlage kommentieren. Glücklicherweise gesellt sich da noch eine etwas jüngere, musikalisch nicht auf den Mund gefallene Dame dazu sowie etliche Gastauftretende von nah und fern, die zweifelhafte bis geniale Nummern zeigen. Auch nach der ausgedehnten Winterpause tappen die Programmverantwortlichen erwartungsgemäss im Dunkeln. Sichere Werte sind einzig und allein, dass das Ganze an einem Dienstag stattfindet und dass der Publikumswettbewerb wahrscheinlich wieder die meisten Leute ins Theater bringt. Freuet euch, dieses Jahr schaltet!
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B-Girl Battles
FLUX crew
- | 22.02.2024 | 23.02.2024 | 24.02.2024 |
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Choreografie/Tanz: Pia Ringel, Celia Bermúdez, Ida Winter. Choreografische Begleitung: Arlette Dellers. Musik: Iman Ibragic. Licht: Samira Della Schiava. Styling: Niara Sakho. Dramaturgie: Nora Steiner. Tanzcoaching: Venance Gwladys Amvame. Œil extérieur: Anna Chiedza Spörri. Fotos: Theodor Diedenhofen. Produktionsassistenz: Sandy Albrecht. Produktion: FLUX crew. Produktionsleitung: Arlette Dellers.
„Peace, love, unity, and having fun“ – so heisst es doch im Hip-Hop, oder? Aber wer hat Freude, wer ist Teil der Einheit? Wer wird mitgedacht und wer nicht? Das Tanzstück «B-Girl Battles» der Compagnie FLUX crew setzt sich kritisch mit den sexistisch-strukturellen Missständen der männerdominierten Breaking-Szene auseinander. Das Stück thematisiert den Sexismus, die Normen und die Ungerechtigkeiten, mit denen weiblich gelesene Tänzer*innen konfrontiert sind: Toxische Männlichkeit, Leistungsdruck, Selbstkritik, Solidarität und Zusammenhalt. In der rund einstündigen Performance werden die Körper der Tänzer*innen zum Ausdruck des Widerstands gegen das Patriarchat. Präzise Bewegungen und starke Ausdrücke verschmelzen zu einer Choreografie, die dazu auffordert, den Status Quo der Breaking-Szene feministischer zu gestalten. Im Einklang mit der Musik tanzen ihre Sneaker über den Boden. Ihre Körper formen sich zu Statements, wirbeln und schreien, drehen sich im Kreis und knallen die Tatsachen auf den Boden. Peace, love, unity, and having fun, klar. Aber für wen?
- http://www.youtube.com/watch?v=tuTb99DWcaA
- www.fluxcrew.com
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FOYER
FOYER41
- | 25.01.2024 | 26.01.2024 | 27.01.2024 |
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Dramaturgie, Performance, Bratsche: Francesca Verga. Choreografie, Performance: Ruben Mbese. Komposition, Live-Elektronik: Simon Walker. Projektionen, Licht, Performance: Michael Bernauer. Performance, Cello: Yunah Proost. Performance, Perkussion: Juliana Santacruz.
Our characters are trapped in their behavioral schemas; the voices in their mind are relentless. Echoes of ancient traumas, words that have inflicted wounds and left scars, amplified and cemented by the repetition of intense emotional responses. But repetition is not what we asked for. Therefore, we seek freedom in a different dance, changing the groove to find new elements and consciously rewrite the reality for our future.
Durch eine Verbindung von Musik, Tanz und Licht erforscht «FOYER» die zyklische Natur menschlicher Erfahrungen. Das multimediale Musik- und Tanztheater zeigt die unausweichliche Wiederholung von (selbst-)zerstörerischen Denkmustern und mögliche Umgangsszenarien auf. Die Performer*innen konfrontieren ihre Ängste, Unsicherheiten und Selbstzweifel im Streben nach Veränderung. Dabei werden ihre Bewegungen mittels drahtloser Sensoren in Klang und Licht übersetzt. Ein interaktives Spiel, ein transformatives Erlebnis für Darstellende wie Publikum.
- www.foyer41.xyz
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Tour de Lorraine 2024: «Chillen im Tojo»
Tojo-Kollektiv
- | 20.01.2024 |
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Chill In, Chill Up, Chill Along und Chill Down mit dem Tojo-Kollektiv.
Unter Chillen versteht jede*r etwas anderes. Alle entspannen auf ihre eigene Art, alle kommen auf ihre eigene Art runter. Auch dieses Jahr gestaltet die Tojo-Crew wieder die absolute Comfort Zone und lockt die Tojo-Bar wieder mit Special Drinks, damit Du zu Deinem Happy Place gelangst. Chill In – Chill Up – Chill Along – Chill Down. Im Tojo herrscht absolute Chillensfreiheit.
Tour de Lorraine 2024 – Solidarische Stadt! 15.–28. Januar 2024
Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2001 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.
„Wir alle sind Bern“ ist eine Bewegung für eine solidarische Stadt. Ihr fällt unter all den TdL-Mitstreiter*innen dieses Jahr eine besondere Rolle zu. Ein Verein, welcher dafür kämpft, dass Vielfalt und Migration als gesellschaftliche Realität anerkannt werden. Es geht um die Teilhabe aller Bewohner*innen der Stadt. Gegenwart und Zukunft sollen von allen mitbestimmt und auf Augenhöhe gestaltet werden!
- www.tourdelorraine.ch
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Tour de Lorraine 2024: Mapping «Sorgende Stadt»
Workshop
- | 20.01.2024 |
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Was bedeutet es, Sorgearbeit und Sorgeverhältnisse zu demokratisieren und zu vergesellschaften? Wie würde eine Stadt aussehen, in der die Bedürfnisse all ihrer Bewohner*innen im Zentrum stehen? Und wo gibt es bereits heute Beispiele von sorgenden Politiken, Praktiken und Initiativen in Bern, an die angeknüpft werden kann?
Nach einer Vorstellung des Konzepts der sorgenden Stadt nähert sich der Workshop mit der Methode des Mappings gemeinsam der Vision einer sorgenden Stadt an. In einer ersten utopischen Runde wird die Stadt gezeichnet, wie sie uns als Feminist*innen gefallen würde. In einer zweiten Runde wird kartografiert, was es bereits an öffentlichen Sorgeinfrastrukturen, solidarischen Initiativen und sorgenden Gemeinschaften in der Stadt gibt.
Der Workshop, der von Aktivist*innen aus dem Umfeld der Tour de Lorraine und aus der Feministischen Streik-Bewegung organisiert wird, bietet gleichzeitig eine Möglichkeit zur Vernetzung und zur Diskussion über zukünftige politische Kollaborationen.
Tour de Lorraine 2024 – Solidarische Stadt! 15.–28. Januar 2024
Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2001 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.
„Wir alle sind Bern“ ist eine Bewegung für eine solidarische Stadt. Ihr fällt unter all den TdL-Mitstreiter*innen dieses Jahr eine besondere Rolle zu. Ein Verein, welcher dafür kämpft, dass Vielfalt und Migration als gesellschaftliche Realität anerkannt werden. Es geht um die Teilhabe aller Bewohner*innen der Stadt. Gegenwart und Zukunft sollen von allen mitbestimmt und auf Augenhöhe gestaltet werden!
- www.tourdelorraine.ch
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Tour de Lorraine 2024: «Die singende Stadt»
- | 19.01.2024 |
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Von und mit: Lalala Coeur, Tadââm, Proletarische Singgruppe, La Chorale Anarchiste. Foto: Léandre Séraïdaris.
So etwas hat Bern schon lange nicht mehr gesehen. Vier emanzipatorische Chöre treffen aufeinander und bringen ihre Kulturschätze mit sich. Durch den Abend begleitet sie die gemeinsame Vision einer solidarischen Stadt. Die Singenden laden die Zuhörenden mit ihren Songs ein, Grenzen zu überschreiten, Teilhabe zu leben und für Alternativen zu kämpfen. Auch die Grenzen zwischen dem Publikum und den Chören lösen sich am Ende auf, so dass alles zu einem grossen Ganzen wird.
Tour de Lorraine 2024 – Solidarische Stadt! 15.–28. Januar 2024
Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2001 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.
„Wir alle sind Bern“ ist eine Bewegung für eine solidarische Stadt. Ihr fällt unter all den TdL-Mitstreiter*innen dieses Jahr eine besondere Rolle zu. Ein Verein, welcher dafür kämpft, dass Vielfalt und Migration als gesellschaftliche Realität anerkannt werden. Es geht um die Teilhabe aller Bewohner*innen der Stadt. Gegenwart und Zukunft sollen von allen mitbestimmt und auf Augenhöhe gestaltet werden!
- www.tourdelorraine.ch
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Tour de Lorraine 2024: «Taxi Driver Night»
Mbene Mwambene
- | 18.01.2024 |
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Von und mit: Mbene Mwambene. Foto: Lena Käsermann, Koproduktion: Gessnerallee Zürich.
Der eine geht diesen Weg, der andere den anderen. Ein paar junge Männer schreien nach Weganweisungen. Eine Frau tut das Gleiche, die urteilenden Blicke durchbohren sie. Das Taxi, meist ein Kleinbus, wird zur Bühne, der Fahrer wird zum Geschichtenerzähler und die Passagiere werden zum Publikum. Die Themen reichen von Politik, Ehebruch, Religion bis hin zu nervigen Nachbarn, die vor den Kindern rauchen. So verhält es sich auf den Strassen von Kitwe, Blantyre und Johannesburg.
Aktuell cruist der Taxifahrer durch das Alpenland Schweiz. Die Passagiere sind langweilig still. Aber das geht auch. Der Taxifahrer bringt Musik und Geschichten mit, springt zwischen Liedern, Geräuschen, Musik, einfachen menschlichen Begegnungen und vor allem Poesie hin und her. Von Elizabeths Tod zu kultureller Aneignung, weissen Versprechen, Vielfalt, persönlichen Briefen, ‚White Saviorism‘ und allem, was seine grosse Klappe spontan ausspuckt.
Eine Untersuchung der Möglichkeit, eine hybride Poesie neu zu erschaffen.
Tour de Lorraine 2024 – Solidarische Stadt! 15.–28. Januar 2024
Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2001 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.
„Wir alle sind Bern“ ist eine Bewegung für eine solidarische Stadt. Ihr fällt unter all den TdL-Mitstreiter*innen dieses Jahr eine besondere Rolle zu. Ein Verein, welcher dafür kämpft, dass Vielfalt und Migration als gesellschaftliche Realität anerkannt werden. Es geht um die Teilhabe aller Bewohner*innen der Stadt. Gegenwart und Zukunft sollen von allen mitbestimmt und auf Augenhöhe gestaltet werden!
- www.mbene.ch
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Tour de Lorraine 2024: «Wer hat Angst vorm weissen Mann?»
Berner Rassismusstammtisch
- | 17.01.2024 |
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Regie: Ntando Cele. Text: Mohammed Wa Baile. Choreografie: Bheki Ndlovu. Performance: Moubarak Djibril, Clovis Kasanda, Ouelgo Téné, Luisa Wolf. Dramaturgie: Ruth Mensa. Bühne: Teddy Pratt. Kostümbild: Dominique Steinegger. Kostümassistenz: Lena Sigrist. Ton: Tjefin Frankhauser. Musik: Nongoma Ndlovu aka Nongoma. Regieassistenz: Denise Gbeassor. Awareness-Unterstützung: Mira Koch. Produktionsleitung: Joëlle Gbeassor, Chantal Calame, Nina Sautter. Fotos: Monika Flückiger.
«Wer hat Angst vorm weissen Mann?» handelt von einer Schwarzen Realität, Polizeigewalt innerhalb der Schweiz – Helvetziden. Helvetzide sind systematische Todesursachen von rassifizierten Menschen, die in polizeilicher Untersuchungshaft und in Flüchtlingszentren in der Schweiz stattfinden. «Wer hat Angst vorm weissen Mann?» möchte genau diese systematische Gewalt thematisieren. Weiter behandelt der Abend unterschiedliche Umgangsweisen mit dieser Realität innerhalb der Schwarzen Community. Das Projekt will diese brutale Realität benennen und sucht darüber hinaus nach konstruktiven Möglichkeiten, damit umzugehen. So entsteht eine 90-minütige Performance, die Fragen nach Folgen rassistischer Gewalttaten und einer heilenden Überwindung stellt. Dabei steht die Frage nach Unity, also einem bestärkenden Zusammenschluss, im Zentrum des Abends.
Tour de Lorraine 2024 – Solidarische Stadt! 15.–28. Januar 2024
Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2001 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.
„Wir alle sind Bern“ ist eine Bewegung für eine solidarische Stadt. Ihr fällt unter all den TdL-Mitstreiter*innen dieses Jahr eine besondere Rolle zu. Ein Verein, welcher dafür kämpft, dass Vielfalt und Migration als gesellschaftliche Realität anerkannt werden. Es geht um die Teilhabe aller Bewohner*innen der Stadt. Gegenwart und Zukunft sollen von allen mitbestimmt und auf Augenhöhe gestaltet werden!
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Tour de Lorraine 2024: «Das Bernbuch»
Meine weisse Stadt und ich
- | 16.01.2024 |
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Spiel: Vanessa Bärtsch, David Berger, Lou Haltinner, Mbene Mwambene, Yannis Maviaki aka Z The Freshman. Regie: Barbara Weber. Bühne: Konstantina Dacheva. Kostüm: Dominique Steinegger.Video: Firas Shamsan. Dramaturgie: Anisha Imhasly, Felicitas Zürcher. Fotos: Yoshiko Kusano.
Anfang der 1950er-Jahre kam der Afroamerikaner Vincent O. Carter nach Bern – und blieb. Als einer der ersten Schwarzen in der Schweiz sieht sich Carter mit Vorurteilen, Fragen und Blicken konfrontiert. Und er schaut zurück. Mit grosser literarischer Kraft entwirft er ein Porträt seiner Zeit, seiner Gesellschaft und seiner Stadt. Das Bernbuch wurde im letzten Jahr erstmals ins Deutsche übersetzt und als „immer noch ein hochaktuelles Zeitdokument“ gefeiert. Gemeinsam mit einem gemischten Ensemble um den Berner Rapper Z The Freshman und den Performer Mbene Mwambene fragt die Regisseurin Barbara Weber nach Spuren und Parallelen des einmaligen Zeitzeugnisses in der Gegenwart.
Tour de Lorraine 2024 – Solidarische Stadt! 15.–28. Januar 2024
Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2001 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.
„Wir alle sind Bern“ ist eine Bewegung für eine solidarische Stadt. Ihr fällt unter all den TdL-Mitstreiter*innen dieses Jahr eine besondere Rolle zu. Ein Verein, welcher dafür kämpft, dass Vielfalt und Migration als gesellschaftliche Realität anerkannt werden. Es geht um die Teilhabe aller Bewohner*innen der Stadt. Gegenwart und Zukunft sollen von allen mitbestimmt und auf Augenhöhe gestaltet werden!
- https://youtu.be/K01RLHbs6l0
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Tour de Lorraine 2024: Auftaktveranstaltung
Wo beginnt die solidarische Stadt?
- | 15.01.2024 |
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In einer ungleichen Gesellschaft ist Solidarität der Ausgangspunkt für ein gleichberechtigteres Miteinander. Die Möglichkeiten, über unser gemeinsames Zusammenleben mitzuentscheiden, sind allerdings höchst selektiv. Die Auftaktveranstaltung der Tour de Lorraine will daher diverse Schlaglichter aufs Potenzial der solidarischen Stadt Bern werfen. Wo finden sich bereits heute im postmigrantischen Alltag solidarische Praxen und Netzwerke? Und welche Aushandlungsprozesse sowie Herausforderungen stehen hinter der kollektiven Organisation einer solidarischen Widerstandspraxis? Zusammen mit Aktivist*innen aus verschiedenen sozialen Bewegungen und Initiativen wird über Recht auf Stadt-Kämpfe, Mobilisierungen für eine klimagerechte Stadt, die Vision einer sorgenden Stadt, einer sicheren Stadt und einer postmigrantischen Stadt diskutiert. Es sind alle herzlich eingeladen, am Austausch dabei zu sein!
Tour de Lorraine 2024 – Solidarische Stadt! 15.–28. Januar 2024
Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2001 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.
„Wir alle sind Bern“ ist eine Bewegung für eine solidarische Stadt. Ihr fällt unter all den TdL-Mitstreiter*innen dieses Jahr eine besondere Rolle zu. Ein Verein, welcher dafür kämpft, dass Vielfalt und Migration als gesellschaftliche Realität anerkannt werden. Es geht um die Teilhabe aller Bewohner*innen der Stadt. Gegenwart und Zukunft sollen von allen mitbestimmt und auf Augenhöhe gestaltet werden!
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13. Norient Festival: Body of Fear
Les Mémoires d'Helène
- | 12.01.2024 | 13.01.2024 |
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Performance: Martina Momo Kunz, Claudia Popovici, Benjamin Spinnler. Kollaboration: Nicolas Balmer aka Nico Sun, Omar Ghayatt, Roman Hartl, Carroll Omuom, Stefanie Steffen, Sofia Zambrano.
Beschleunigter Herzschlag, rasselnder Atem, gefrorenes Blut.
Kampf- oder Fluchtmodus, Dämonengeflüster, kalter Schweiss.
Horror Vakuui. Dunkle Gewässer, Steuererklärung.
Das unheimliche Imaginäre und das Gespenstische: Was ist die Frequenz der Angst?
«Body of Fear» ist ein fortlaufendes Forschungsprojekt einer Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen zum Thema Angst. Das Kollektiv Les Mémoires d’Helène erkundet zusammen mit internationalen Kollaborateur*innen neue Territorien, indem es experimentellen Sound, Visuals und Physical Performance zu einem synästhetischen Albtraum verschmelzen lässt, um Angst in künstlerische Strategien zu transformieren. Der Körper als Speicher für uralte Furcht, gegenwärtige Ängste und zukünftige Paranoia. Ein Work in Progress-Sharing, radikal und vielschichtig.
Wie können Musik und Klänge dazu beitragen, sozialen Ungerechtigkeiten und der Zerstörung unseres Planeten gemeinsam entgegenzutreten? Welche Beats charakterisieren die heutige afro-elektronische und Latin-Avantgarde? Wie verändern neue Technologien die Musikproduktion und wo kling die popkulturelle Zukunft?
Vom 10. bis 14. Januar 2024 denkt das 13. Norient Festival gemeinsam über die Zukunft unserer Weltgemeinschaft nach: In elf Kinos, Clubs und Kulturzentren erwarten das Publikum aufrüttelnde Filmneuheiten, Club- und Konzerterlebnisse mit vielfältigen Stimmen, kreativen Visionen und persönlichen Geschichten aus 28 Ländern.
- https://www.youtube.com/watch?v=oMMcxR3JasQ
- www.norient-festival.com
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NO WEF Winterquartier 2024
Film, Vorträge und Diskussionen im Kino der Reitschule und im Tojo
- | 04.01.2024 | 05.01.2024 | 06.01.2024 | 07.01.2024 |
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Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionen im Kino der Reitschule und im Tojo. Genaues Programm auf www.nowef-winterquartier.ch Kollekte / Keine Reservation
Wie jedes Jahr werden sich auch im Januar 2024 die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft in Davos treffen. Sie treffen sich nicht, um zu diskutieren und zu sich beraten, sie treffen sich, um ihre Macht zu festigen und auszubauen. Und wie jedes Jahr wird auch im Tojo Theater zu einem Treffen eingeladen. Das Winterquartier ist sowohl ein Protest gegen das WEF als auch eine Möglichkeit, Alternativen dazu zu organisieren und aufzubauen. Lassen wir die Zukunft nicht den Herrschenden, nehmen wir sie selbst in die Hand! Selbstbestimmt und solidarisch!
Achtung: Veranstaltungen am Do und Fr finden im Reitschul-Kino statt, die Veranstaltungen am Wochenende im Tojo-Theater.
Samstag, 6.1.
Öffnung ab 11:30 Uhr mit Essen von Ayeyo’s Kitchen
– 12:30-13:30 Uhr Hannah Espín Grau: Vortrag zu Polizeiforschung und Polizeigewalt
–13:45-14:45 Uhr Hanna Mittelstaedt: Lesung aus „Arbeitet nie“ über die Entstehungsgeschichte des Nautilus Verlags mit anschliessender Diskussion
–15:00-16:00 Uhr Schwerpunkt Lesbos: Vortrag zu Parea und dem Lesbos Legal Center
Sonntag, 7.1.
–12:00-13:00 Uhr Bündnis Justice 4 Nzoy
–13:15-14:15 Uhr Vortrag Direkte Solidarität mit Chiapas Zürich
–14:30-15:30 Uhr Sahmaran Collective
–16:00-17:00 Vortrag einer Genossin zur aktuellen Lage im kurdischen Widerstand
Genauere Informationen unter www.nowef-winterquartier.ch
- www.nowef-winterquartier.ch
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Tojo-Disko
Völlig losgelöst – The Real Eighties
- | 25.12.2023 |
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Mit: DJs Völlig losgelöst und VJ-Crew Finn Damaged.
Kleine Taschenlampe, brenn! Weise mir den Weg durch die Nacht der Nächte und Du, begleite uns dabei. Müde vom Familienschlauch? Des Winters überdrüssig? Kein Bock auf Weihnacht? Kein Problem, das Tojo hat die optimale Lösung:
Wir machen die Why Nacht zum Festtag! Singe jubelnd mit und feiere bis in die frühen Morgenstunden zu den gängigen und weniger bekannten Hits der legendären 80er. Egal, ob nostalgisch oder frischverliebt, ob Boy George, Girls just wanna have fun oder People are People, an dieser Party ist für alle was dabei! Das fabulöse DJ-Kollektiv Völlig losgelöst beschert himmlische Hymnen aus einer anderen Zeit und die Magier der VJ-Crew Finn Damaged aus dem Upper City Land huldigen Euch mit visuellem Weihrauch, Gold und Myrrhe. Sweet dreams are made of this! Live is life, nah naah nah nah nah!
Seit Jahrzehnten bewährt, ist und bleibt die apokalyptische Tojo-Disko das beste Allheilmittel zur Endabschüttelung der konsumwahnsinnigen Weihnachtszeit und das abgespaceteste Alternativprogramm zum süssen Vergessen aller strapaziösen herkunftsfamiliären Christgeburtsfeiern. So sicher wie das Amen in der Kirche.
Achtung: Die Disko ist erfahrungsgemäss innert kürzester Zeit ausverkauft. Früh anstehen lohnt sich! Der Vorverkauf läuft ab Di, 19.12., ab 17.00 Uhr über das Fenster neben der Rösslitür auf dem Vorplatz der Reitschule. Pro Person können höchstens vier Tickets bezogen werden. Tickets müssen bar bezahlt werden. Preise: CHF 20.00 (regulär), CHF 25.00 (soli). Es sind 100 Tickets im Vorverkauf, es hat, solang‘s hat…
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WORK
Compagnie Buffpapier
- | 07.12.2023 | 08.12.2023 | 09.12.2023 |
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Spiel: Finn Jagd Andersen, Stéphane Fratini, Matthias Hoby, Moritz Praxmarer. Musik: Marcel Gschwend. Regie: Franziska Hoby. Text/Dramaturgie: Stéphane Fratini, Franziska Hoby. Kostüm: Iris Betschart, Elea Rohner, Ismini Wild. Bühne: Adrian Schmid. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Arbeit als menschliche Tätigkeit, die darauf abzielt, gegen Bezahlung Güter und Dienstleistungen zu schaffen, zu produzieren und zu unterhalten, nimmt in unserer Gesellschaft einen wesentlichen Platz ein, selbst durch ihre Abwesenheit. Doch wie beeinflusst die fortwährende Entwicklung der Arbeit unseren Körper und unser Selbstverständnis? Welche Rolle spielen wir dereinst in einer Wirtschaft, die nur darauf ausgerichtet ist, unseren Wohlstand zu vergrössern?
Mit polymorphen Kostümen aus blauen IKEA-Taschen und überzeichneten Persönlichkeiten, welche schon fast an das Abscheuliche grenzen, erschafft die Compagnie Buffpapier ein Theater der Imagination, in dem bewusste und unbewusste Kräfte aufeinandertreffen, assoziativ frei und ganz ohne Moral. Ein Sisyphuswerk zum Wechselspiel zwischen Körper und Arbeit sowie deren Evolution, begleitet von Electro-Industrial-Glitch-Musik, live performt von Marcel Gschwend aka Bit-Tuner. Abstrakt, skurril und humorvoll.
- www.buffpapier.ch
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Drogen im Advent
Künzi & Frei
- | 01.12.2023 |
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Mit: Sandra Künzi, Regula Frei, Nicolette Kretz, Angie Magaso, Lisa Catena, Nina Rindlisbacher, Felix Egli & Christian Zingg, HeiDEE-JOint. Fotos: Yves Thomi. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Gefallene Engel sind viel interessanter als unbefleckte Empfängerinnen. Ja, Advent ist die Zeit der Besinnung und der Drogen. Alle Jahre wieder laden Künzi & Frei deshalb ein zur fragwürdigen Adventsshow zu aktuellen postchristlichen Themen mit Musik, Texten und Gäst*innen:
Frau Kretz am Herd zaubert zarte Leckerbissen, welche das Publikum zum Schluss verpeisen darf, Angie Magaso zupft die Saiten so himmlisch, dass alle bells um Fassung ringen, das verschneite Duo Immerblau begeistert mit toten Tieren und einer sexy Nasenflöte und die oh du fröhliche Fachfrau Lisa Catena erklärt ein für alle Mal die gnadenbringende KI, sodass danach alle sowas von drauskommen.
Es gibt ausserdem den beliebten Blockflöten-Mitmachteil und echte Drogen. Durch den Abend führen die umwerfende Bassistin Reg Frei und die solide Sprachperformerin Sandra Künzi. Es jingelt und bellt!
- http://www.youtube.com/watch?v=naOsBLGZtp0
- www.kuenziundfrei.ch
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Lustiger Dienstag 114
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 28.11.2023 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Fotos: Stefan Maurer. Mit der freundlichen Unterstützung von Kultur Stadt Bern, Amt für Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern und Migros Kulturprozent.Keine Reservation möglich!
Der LuDi ist ein Gefäss, das Künstler*innen inklusiv und niederschwellig Gelegenheit bietet, auf der Bühne eine Show von 5 bis 10 Minuten zu präsentieren.
Das Dargebotene soll dabei unterhaltsam, verblüffend, rührend, schräg, quer, intelligent, anregend, entlarvend und nach Möglichkeit lustig sein. Eingeführt, unterstützt und umsorgt werden diese Gastauftretenden durch die vier Gastgebenden, die LuDi-Crew. Da ist ein absolut neutraler Moderator, der es peinlichst vermeidet, im Publikum falsche Hoffnungen zu wecken. Ein AD, der absolut unvorbereitet spontan Klassiker präsentiert. Ein Zauberer, der ahnt, dass seine verstaubten Tricks so durchschaubar sind, dass er das Zaubern tunlichst vermeidet. Und eine Musikerin mit unverderblichem Optimismus, den sie in der ansonsten aus alten weissen Männern bestehenden Crew sehr gut gebrauchen kann. Das Programm ist noch völlig unklar. Sicher ist einzig der Publikumswettbewerb, ein absoluter Garant volksnahen Humors. Aus dem Publikum, für das Publikum.
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Über all die Berge
Les Copines
- | 24.11.2023 | 25.11.2023 |
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Beteiligte: Carla Schüddekopf, Don Bienvenu Massoda Ma Tjega, Hanna Saile, Helene Doppler, Julie Guigonis, Luca Maier, Lucas Guigonis, Mariam Dembele, Max Schulz, Maya Persuín Mysorekar, Nino Tsimakuridze, Noam Ahrens, Phillipp Laabmayr, Sasha Nozdrachev.
Zwei Grenzpässe im Hochgebirge, zwei Täler, die zu einem werden, ein Dorf in den Seealpen, der Sommer 1943. Auf dem Höhepunkt des Naziterrors in Europa entstand hier ein diplomatisches Vakuum und darin eine offen jüdische Gemeinschaft von Verfolgten aus ganz Europa. Doch der Sommer war kurz und die Flucht über die hohen Pässe unausweichlich. Wie wird diese Geschichte heute erzählt? Kann ein Tal gerecht sein? Für wen sind diese Berge heute wieder Schlupfwinkel und grösste Gefahr zugleich? Eine Geschichte über Flucht und Zuflucht, eine Siegesgeschichte oder eine Familiengeschichte. Falsche und wahrhaftige Held*innen, das grosse Wort Gerechtigkeit. Eine Geschichte über Berge, die unbeeindruckt schweigen, und eine scheinbar bedeutungslose gestrichelte Linie, die über ihre höchsten Kämme läuft.
- copines.noblogs.org
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Last Things Remaining
Mirjam Sutter & Cie.
- | 18.11.2023 |
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Choreografie/Tanz: Mirjam Sutter. Tanz: Zain Saadeh, Angela Nassar, Caesar Abumariam, Hanna Tams. Musik: Abdellah M. Hassak. Mentoring/Outside Eye: Royston Maldoom. Technik: Anutoshen Hüer. Assistenz: Hanna Tams, Sara Armani. Fotos: Ahmad Talath Hasan, Virginie Ngyuen, Majed Salah. Dokumentation: Samer Sharif. Produktionsleitung: Mirjam Sutter. Koproduktion: Ramallah Contemporary Dance Festival.
Das Gastspiel von «Last Things Remaining» wurde vor den furchtbaren Geschehnissen, welche sich seit dem 7. Oktober im Nahen Osten ereignen, vereinbart.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit dem jüdischen Friedensaktivisten Jochi Weil statt.
Palästina ist derzeit ein Flickenteppich aus schrumpfenden Enklaven, durchzogen von Mauern, Zäunen und Checkpoints. Um in einer dieser Enklaven leben zu können, bedarf es einer sehr wichtigen Fähigkeit: der Resilienz. Die in der Schweiz lebende Künstlerin Mirjam Sutter kommt mit vier Tänzerinnen und Tänzern aus den besetzten Gebieten zusammen, um diesem Thema mit all seinen Facetten einen performativen Ausdruck zu geben. Wie leben die Palästinenser*innen vor Ort Resilienz? Was bedeutet sie für Mirjam als zugereiste Frau aus dem Westen und für die anderen, jene die nicht wegkönnen, nicht wegwollen? Was sind gemeinsame Strategien, um dieser Situation entgegenzuwirken? Was wird geteilt? Wo existieren gegensätzliche Meinungen? Durch einen kollaborativen, kreativen Prozess und einen gegenseitigen Austausch von Ideen treffen westliche und nahöstliche kulturelle, soziale und politische Perspektiven aufeinander, treten in Dialog und verschmelzen zu einer neuen Form der künstlerischen Sprache, um verschiedene Visionen der aktuellen Situation in den besetzten Gebieten auf die Bühne zu bringen.
Im Rahmen des Gastspiels findet am So. 19. November 11.00 – 13.00 Uhr im Ballsaal Bern ein Dabke-Workshop mit Hanna Tams statt.
Anmelden: mirjam@acces-a-la-danse.com
- www.vimeo.com/manage/videos/853829643
- www.acces-a-la-danse.com
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Yabani Jukebox
Die interaktive Musikshow
- | 17.11.2023 |
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Gastgeber: Ugur Gültekin & Rohit Jain. Mit: Migmar Dolma (INES / Syna), Merita Shahbani (babanews), Surprise Guest und Dir. Koproduktion: Berner Rassismusstammtisch, Tojo Theater Reitschule Bern. Kollekte.
Call for Sounds and Stories: Teile Deinen Song und Deine Geschichte. Wenn das Schicksal es will, spielen wir Deinen Song und Du erzählst Deine Geschichte dazu in der Yabani Jukebox.
Link: http://www.yabani.ch
Wie hört sich eine Neue Schweiz voller Migration und Globalisierung an?
Im gemütlichen Wohnzimmer von Ugur Gültekin und Rohit Jain teilen sich Guests und Publikum Songs und Clips, die in ihrem Leben eine prägende Rolle gespielt haben. Und sie erzählen die Geschichten dahinter. Sounds und Storys aus dem Migrationsuntergrund branden unkontrolliert an die Oberfläche und
fordern die alteingesessene Schweiz heraus. Eine kollektive Jukebox, die Musikstücke und Geschichten der Besucher*innen als soziales Archiv und gelebte Utopie aufleben lässt.
Ein Abend rund um Teilhabe und Inklusion, der die Öffentlichkeit mit einem Call dazu einlädt, ihre musikalischen Erinnerungen und die dazugehörigen Stories online einzureichen.
Der Wohnzimmer-Talk verbindet Musik, Politik, Oral History und Unterhaltung. Bei der Listening-Session mit Mitspracherecht für alle vermischen sich Geschichten zu Musikstücken, Bezüge zur eigenen Biografie sowie historisches und politisches Hintergrundwissen.
(Yabani = Türkisch für Wilde*r, Fremde*r und Ausländer*in)
Die Yabani Jukebox findet im Rahmen des Mini-Festivals „Postmigrantische Musikarchive“ (16.–18. November 2023) statt.
- www.anthro.unibe.ch/ueber_uns/postmigrantische_musikarchive
- www.yabani.ch
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PERSPECTIVES
Anna Chiedza Spörri & Cie.
- | 09.11.2023 | 10.11.2023 | 11.11.2023 |
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Künstlerische Leitung/Choreografie/Szenografie/Tanz: Anna Chiedza Spörri. Tanz: Sophie Chioma Gerber, Gifti Sabrina Tekako, Eshidoreen Paradiso. Musik: Kadjali Kaba „Kali“. Szenografie: Harumi Mumenthaler, Julia Kraushaar. Kostüm: Gaëlle da Costa. Technische Assistenz: Ariadna Martinez, Earle Garnette. Yeux extérieurs: Johanna Hilari, Rena Brandenberger, Sarafina Beck. Kontext: Mona Lisa Kole. Input/Nachgespräch: café révolution. Fotos: Muriel Rieben. Produktionsleitung: Lu Malach, Andrea Grossenbacher. Koproduktion: PREMIO, Schlachthaus Theater Bern, café révolution.
Manchmal fallen sie aus dem Nichts, manchmal sind sie vorher zu sehen. Einige prallen ab, andere treffen dich. Es sind Blicke, Gesten und Äusserungen im Alltag, die angreifend und übergriffig sind. Und dann weichst du aus oder ignorierst, überhörst, ärgerst dich, lässt es vorbeiziehen, stellst dich entgegen. Nur ganz entziehen kannst du dich nicht. Sie verletzen, stören und machen dich wütend. Sie stehen im Weg, quetschen ein, reiben auf, platzen. Und hinterlassen ihre Spuren.
«PERSPECTIVES» ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit individuellen und kollektiven Erfahrungen von Rassismus in Form von Mikroaggressionen und bringt die inneren Dialoge von in der Schweiz und Europa lebenden People of Colour auf die Bühne. Diese unterschiedlichen Perspektiven werden durch Hip Hop und zeitgenössischen Tanz, dialogartige Szenen, eigene Klänge und Beats schonungslos und kraftvoll zum Ausdruck gebracht und schaffen Raum für Konfrontation, Auseinandersetzung und Verletzlichkeit.
- www.youtube.com/watch?v=NJg_d_a4wuY
- www.annachiedza.com
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Der Riss
Verein für verlorene Gegenstände
- | 02.11.2023 | 03.11.2023 | 04.11.2023 |
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Spiel/künstlerische Co-Leitung: Marzella Ruegge, Raphael Vuilleumier. Regie: Emilio H. Díaz Abregú. Musik: Xenia Wiener. Bühne: Naïma Heim. Produktionsleitung: Raphael Vuilleumier, Jacques Erlanger. Kulturvermittlung, Koproduktion: Rotes Velo Kompanie, Theater am Gleis Winterthur, Spazio ELLE Locarno.
In seiner zweiten Arbeit widmet sich der Verein für verlorene Gegenstände dem Thema Verlorenheit und bringt das Scheitern, das Alleinsein und die Rastlosigkeit unserer Zeit auf die Bühne. Das Publikum wird eingeladen, durch verlorene Landschaften menschlicher Erfahrungen zu wandern, den Absurditäten des alltäglichen Lebens zu begegnen und nach Sinn und Unsinn zu suchen.
Durch die Kombination von Physical Theatre und Objektmanipulation werden lebhafte Bilder erschaffen, die ineinander verschmelzen, in Konflikt geraten, sich aufblasen oder Dampf ablassen – mit dem Ziel, dem Chaos der Welt und den Menschen, die sie bewohnen, ein wenig näherzukommen. Es eröffnet sich ein fantasievoller Kosmos, in dem das Miteinander von Gegensätzen, von Schönheit und Dunkelheit, Leichtigkeit und Introspektion möglich ist und zum Nachdenken und Eintauchen einlädt.
Eine bildstarke Reise in eine Welt, die in ihrer Vielschichtigkeit nicht fassbar, aber dennoch erfahrbar ist. Ein aktionsreicher Abend mit Humor, Poesie und Tiefgang.
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Lustiger Dienstag 113
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 31.10.2023 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Fotos: Fabian Meierhans. Keine Reservation möglich!
Der Lustige Dienstag startet mit der 21. Staffel und der Ausgabe 113 in die neue Saison. Die LuDi-Crew ist nach einem halben Jahr Kreativpause wild entschlossen, die nächsten fünf LuDi-Ausgaben anzugehen. Unbeirrbar und auch nach zwei Dekaden weiterhin ohne festes Ziel vor Augen.
Die 20 Jahre sieht man den Protagonist*innen durchaus an. Man riecht es förmlich. Aber die Reitschule toleriert weder Ageism noch Ableism.
Motiviert durch die neue Zusammensetzung des Parlaments und gewillt, die persönliche Energiemangellage anzugehen, steigt die Gang of Four in den Ring des ersten Lustigen Dienstages der Saison 2023/24. In Erinnerung an den Lustigen Dienstag 1 vor 20 Jahren. Als Lula da Silva Präsident wurde, Bush es bereits war, Pandemie noch SARS hiess und das Pro Natura-Tier des Jahres der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) war. Mit alten und jungen Gastauftretenden und dem Publikumswettbewerb, der partout nicht totzukriegen ist.
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Reitschulfest 2023 im Tojo Theater
«Les Indes galantes» von der Freitagsakademie
- | 27.10.2023 | 28.10.2023 |
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Opéra-Ballet von Jean-Philippe Rameau. Neu erzählt von Moritz Achermann, Joshua Monten und der Freitagsakademie. Gesang: Moritz Achermann, Maya Bader, Emilie Inniger, Joël Morand. Ensemble: Jörg Fiedler, Matthias Klenota, Panagiotis Linakis, Jonathan Rubin, Rebeka Ruso, Katharina Suske, Lenka Torgersen, Katja Viel, Pascal Viglino, Letizia Viola. Tanz: Angela Demattè, Petr Nedbal. Künstlerische Leitung: M. Achermann, J. Monten, K. Suske. Szenografie: Giro Annen. Dramaturgische Beratung / Leitung Publikumsgespräche: Johanna Hilari. Fotos: G. Annen, Céline Stucki, Selina Meier. Grafik: Judith Rüegger. Produktionsleitung: Claudia Capecchi.
Jean-Philippe Rameaus Opéra-Ballet «Les Indes galantes» stellt einen unangefochtenen Höhepunkt der französischen Barockoper dar und begeistert bis heute durch eine ungeheure Fülle von musikalisch dramatischen Ausdrucksmitteln. Die Handlung der Oper ist dagegen durchdrungen von orientalistischen Klischees und westlichen Projektionen auf gewaltsam kolonialisierte Weltregionen. Die inhaltliche Problematik dieser Oper verlangt nach einer zeitgenössischen Adaption, welche die historisch-ideologischen Verflechtungen der Vorlage offenlegt und thematisiert. Rameaus hinreissende musikalische Schöpfungen werden von ihrem historischen Ballast befreit. Zugleich vermittelt die interdisziplinäre Inszenierung einen zeitgenössischen Kommentar auf den historischen Kontext des Werks und die kulturgeschichtlichen Umstände seiner Entstehung.
- freitagsakademie.com
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Les Indes galantes
Die Freitagsakademie
- | 26.10.2023 |
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Opéra-Ballet von Jean-Philippe Rameau. Neu erzählt von Moritz Achermann, Joshua Monten und der Freitagsakademie. Gesang: Moritz Achermann, Maya Bader, Emilie Inniger, Joël Morand. Ensemble: Jörg Fiedler, Matthias Klenota, Panagiotis Linakis, Jonathan Rubin, Rebeka Ruso, Katharina Suske, Lenka Torgersen, Katja Viel, Pascal Viglino, Letizia Viola. Tanz: Angela Demattè, Petr Nedbal. Künstlerische Leitung: M. Achermann, J. Monten, K. Suske. Szenografie: Giro Annen. Dramaturgische Beratung / Leitung Publikumsgespräche: Johanna Hilari. Fotos: G. Annen, Céline Stucki, Selina Meier. Grafik: Judith Rüegger. Produktionsleitung: Claudia Capecchi.
Jean-Philippe Rameaus Opéra-Ballet «Les Indes galantes» stellt einen unangefochtenen Höhepunkt der französischen Barockoper dar und begeistert bis heute durch eine ungeheure Fülle von musikalisch dramatischen Ausdrucksmitteln. Die Handlung der Oper ist dagegen durchdrungen von orientalistischen Klischees und westlichen Projektionen auf gewaltsam kolonialisierte Weltregionen. Die inhaltliche Problematik dieser Oper verlangt nach einer zeitgenössischen Adaption, welche die historisch-ideologischen Verflechtungen der Vorlage offenlegt und thematisiert. Rameaus hinreissende musikalische Schöpfungen werden von ihrem historischen Ballast befreit. Zugleich vermittelt die interdisziplinäre Inszenierung einen zeitgenössischen Kommentar auf den historischen Kontext des Werks und die kulturgeschichtlichen Umstände seiner Entstehung.
- www.freitagsakademie.com
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LEG0 im TOJO
Die Baustelle für Textperformance
- | 20.10.2023 |
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Eine Baustellenlesung von und mit: Andri Bänziger, Flurina Gutmann, Laura Higson, Benjamin Kevera, Maria-Lusie Tzikas, Christian Zingg. Technik: Mara Lehmann. Grafik: Laura Marti. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
LEG0 – Die Baustelle für Textperformance. Das war mal eine schüchterne Versammlung in einer Bieler Bar, eine wild zusammengewürfelte Gruppe junger Autor*innen, die eine Bühne, ein Zuhause für ihre Texte suchten. Texte, die eine Kante zu viel oder eine Rundung zu wenig hatten. Und so entstand ein erster Abend, bei dem eine Gruppe von Nerds ihre Freude an Spoken Word-Texten auslebte.
Drei Jahre und vier weitere Ausgaben später streckt die Leg0-Baustelle ihre Fühler weiter aus. Von Theatertexten, Balladen, feministischem Rap, Mundart-Texten bis zur Sound Art ist Lust und Appetit für alles da. Wie in der Spielzeugkiste eines Kindes muss an einer Leg0-Baustelle nicht immer alles perfekt zusammenpassen. Da können auch mal Batman und Barbie zusammen auf einem Feuerwehrauto sitzen.
An der kommenden Ausgabe im Tojo Theater präsentieren Maria-Lusie Tzikas und Benjamin Kevera Gäste aus den diversesten Ecken des Literaturdschungels: Laura Higson, Flurina Gutmann, Christian Zingg und Andri Bänziger erzählen von gebrochenen Versprechen der Ungehörten, von Revolutionen in Inzestdörfern, von der Postapokalypse im Postverteilzentrum und von Gedankenströmen, rund um was in der Toilettenschüssel wirbelt.
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megafön macht megaschön
Das megafon im Tojo Theater
- | 06.10.2023 | 07.10.2023 |
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Beautysalon, Lesung und Redaktionsworkshop von und mit dem megafon – der Zeitung aus der Reitschule. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Seit 1987 prägt das megafon – die Zeitung aus der Reitschule – den politischen Diskurs in Bern mit kritischer, unabhängiger Berichterstattung. Regelmässige Berichte und Illustrationen aus den Reitschul-Räumlichkeiten, dem politischen Geschehen Berns und ein übersichtlicher Programmteil geben Auskunft darüber, was im Haus, in der Stadt und in der Welt läuft.
Nun begibt sich das Kollektiv für einmal ins benachbarte Tojo Theater. Am Freitag, 6. Oktober ab 19.30 Uhrwandelt sich das megafon zum Beautysalon: Haare schneiden, Nägel lackieren, an der Bar ein Bier trinken und dabei Texten aus 36 Jahren Redaktionsgeschichte lauschen; dafür bietet sich an diesem Abend die Gelegenheit. Eine Führung durch die Reitschul-Druckerei gibt zudem Einblicke in die Produktion.
Am Samstag, 7. Oktober wird dann gemeinsam eine megafon-Ausgabe erstellt. Alle, die gerne mal Redaktionsluft schnuppern, etwas fürs megafon schreiben oder illustrieren möchten, oder einfach Lust haben, sich kreativ auszutoben, sind herzlich eingeladen! Vorkenntnisse sind nicht nötig! Die Redaktion ist bereits ab 13.00 Uhr vor Ort, offizieller Beginn des Workshops um 14.00 Uhr. Dauer bis ca. 17 Uhr, resp. so lange, wie Lust da ist: schreiben, zeichnen, gestalten. Das Kollektiv freut sich auf Dich!
- www.megafon.ch
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ALKOHOL
Langensand/Rabit
- | 28.09.2023 | 29.09.2023 | 30.09.2023 |
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Konzept/Performance: Nina Langensand, Tristan Amor Rabit. Performance: Sara Boller, Anita Olijve. Dramaturgie: Anna K. Becker. Support Bühne/Kostüm: Isabelle Mauchle. Licht/Technik: Thomas Köppel. Œil extérieur: Beatrice Fleischlin. Produktion Südpol Luzern: Maxine Devaud / oh la la – performing arts production. Produktion Tournee: Andreas Berger / jostundberger.ch. Koproduktion: Südpol Luzern, Tojo Theater Reitschule Bern.
Nina Langensand ist Tochter eines von Alkoholkrankheit betroffenen Menschen.
Zusammen mit Tristan Amor Rabit setzt sie sich in einer künstlerischen Suchbewegung mit diesem Thema auseinander, das sie ein Leben lang begleitet. Kein Drama, keine Anklage und kein Erklärungsversuch. Eine behutsame Untersuchung über Verletzlichkeit, Abgrenzung, Kodependenz und Kopräsenz. Persönliches und Privates eröffnen den Blick auf Macht- und Beziehungsdynamiken im gesellschaftlichen Umgang mit Alkoholkrankheit, zu denen sich alle Zuschauenden ins Verhältnis setzen können.
Vor und nach den Aufführungen stehen Expert*innen der Fachstelle Berner Gesundheit und Blaues Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg zum Gespräch zur Verfügung.
- www.ninalangensand.ch
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Kaputnik und das Biest aus dem All
Bazooka Bandi
- | 20.09.2023 | 23.09.2023 | 24.09.2023 |
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Spiel: Jürg Plüss, Julia Schmidt, Martina Binz. Musik: Blind Butcher. Künstlerische Leitung/Regie: Patric Gehrig. Text: Julia Schmidt. Dramaturgie: Madleina Cavelti. Ausstattung: Saskya Germann. Licht/Technik: Martin Wigger. Œil extérieur: Sonja Eisl. Grafik: Corinne Odermatt. Produktion: Bureau Substrat. Produktionsleitung: Das Theaterkolleg. Koproduktion: Kleintheater Luzern, Neues Theater Dornach, Tojo Theater Reitschule Bern.
Kaputnik hat einen Plan. Eine neue Erde will er züchten, einen Planeten nur für sich allein! Ist ja genug Platz im Weltall, denkt sich Kaputnik, und wenn diese Erde im Müll versinkt, dann bau ich mir eben einfach eine neue. Eine bessere. Eine grössere. Und viel, viel schöner. Alle im All zittern vor Kaputnik. Denn er nimmt sich, was er braucht, rücksichtslos und ohne Skrupel. Wer kann ihn stoppen? Nur ein Biest aus dem All! Das Biest heisst Pluto und macht sich mithilfe von Friteuse, dem Roboter-Kindermädchen, auf zu einer abenteuerlichen Reise durch das All.
Bazooka Bandi greift die Themen Ressourcenverteilung und ökologisches Handeln für ein (nicht nur) junges Publikum rasant und mit viel Fantasie auf und verhandelt sie aus autarker Kinderperspektive.
- www.bureau-substrat.ch/bazooka-bandi
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Introducing Living Smile Vidya
Living Smile Vidya
- | 13.09.2023 | 15.09.2023 | 16.09.2023 |
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Künstlerische Leitung/Performance: Living Smile Vidya. Mentoring: Marcel Schwald. Musik: Silvan Koch. Video: Moritz Flachsmann. Kostüme: Diana Ammann. Licht/Technik: Thomas Kohler. Künstlerische Begleitung: Beatrice Fleischlin. Koproduktion: Treibstoff Theatertage Basel, Südpol Luzern, Tojo Theater Reitschule Bern. Mit freundlicher Unterstützung von: Pro Helvetia, Schweizerische Interpretenstiftung, Kultur Stadt Bern, Burgergemeinde Bern, Genossenschaft Migros Aare, Albert Koechlin-Stiftung, Ruth und Paul Wallach-Stiftung.
Die indische Schauspielerin und Trans-Aktivistin Living Smile Vidya nahm ihr Schicksal selbst in die Hand und floh vor dem immer radikaler werdenden Hindu-Faschismus in die Schweiz. Was sie erlebt und was unsere Schutzpatronin Helvetia damit zu tun hat, rollt sie in ihrem Solo persönlich, direkt und mit frechem Humor auf.
Der Abend teilt Persönliches und Politisches gleichermassen: Die Performerin kombiniert Erzählungen von ihrer früheren Arbeit, ihrem Alltag und den Kämpfen in Indien mit Ereignissen aus ihrem fast fünfjährigen Aufenthalt als geflüchtete Transfrau in der Schweiz. Daraus entsteht ein seltsam lustiger, manchmal trauriger, aber auch definitiv verrückter Abend, der zwischen Kontinenten und Kulturen reist. Das Publikum hört eine Stimme, die von einem Punkt des ständigen Übergangs spricht – über physische, geografische und kulturelle Grenzen hinweg.
- http://vimeo.com/755149666
- www.instagram.com/crazy_living_smile/
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Und dann war ich nicht mehr
Yüksel Esen
- | 07.09.2023 | 08.09.2023 | 09.09.2023 |
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Künstlerische Leitung/Performance: Yüksel Esen. Choreografische Begleitung: Petra Rotar Karakus. Sound Design: Joséphine Maillefer. Technik: Jonas Schaller. Yeux extérieurs: Claudia Berger, Olivia Ronzani. Design/Kommunikation: howareyoufine // Brianna Deeprose-O’connor, Giulia Furrer. Produktionsleitung: Kathrin Walde. Koproduktion: Neues Theater Dornach, Tojo Theater Reitschule Bern.
In einer bewegenden Reise durch ihre Kindheit und Jugend erzählt Yüksel Esen vom Frauwerden und Frausein vor dem Hintergrund ihrer sich überlappenden Herkunftskulturen. Sie verzählt von ihrem Alltag als türkisch-schweizerische Frau und von der Zerrissenheit durch unterschiedliche, sich widersprechende Frauenbilder. Humorvoll und poetisch entkräftet sie die gesellschaftlichen Erwartungen und die damit verbundenen Spannungsfelder und spiegelt uns ihren kulturellen Zwiespalt. Sie findet auch deckungsgleiche, benachteiligende Zuschreibungen in beiden Gesellschaften, zeigt Widersprüche und Parallelen der beiden Kulturen auf und befreit sich von ihrem Wissen und ihren Prägungen, um sich selbst zu finden. Eine autobiografische Performance, die tiefgreifende, selbstermächtigte und immer wieder humorvolle Töne findet, um den Zumutungen des Lebens zu begegnen.
«Und dann war ich nicht mehr» wurde als beste Produktion 2023 mit dem JUNGSEGLER Nachwuchspreis für Kleinkunst ausgezeichnet.
- http://youtu.be/Z4idfXXSypo
- www.yuekselesen.com
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Der Kaiser von Atlantis
Compagnie Merce & John
- | 31.08.2023 | 01.09.2023 | 02.09.2023 | 03.09.2023 |
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Von/mit: Moritz Achermann, Michèle Benz, Nicole Benz, Raphael Camenisch, Myriam Casanova, Johannes Eder, Valentin François, Kaspar Hafner, Paula Häni, Elie Jolliet, Elodmar Lucena, Luka Mandic, Lis Marti, Tiziano Martini, Pietro Montemagni, Désirée Mori, Mara Maria Möritz, Cyril Nusko, Manuel Pollinger, Lola Rosarot, Tobias Schmid, Christian Spitzenstaetter, Nevena Tochev, Hannah Wirnsperger, Joel Zeller, David Zürcher. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
1943 schreibt der österreichische Komponist Viktor Ullmann im Ghetto Theresienstadt seine Kammeroper «Der Kaiser von Atlantis oder Die Todverweigerung».
Als Akt des kulturellen Widerstands gegen den Nationalsozialismus hat die Oper auch 80 Jahre später in ihrer allegorischen Darstellung von Herrschaft, Krieg und Ausbeutung bis heute weder an Aktualität noch an Wirkungsmacht eingebüsst.
Als der machtbesessene Kaiser Overall den Krieg aller gegen alle erklärt, beschliesst der Tod, seine Arbeit zu verweigern. Niemand kann mehr sterben. Erst als der Kaiser einwilligt, der erste Wieder-Sterbende zu sein, finden die unzähligen Kriegsopfer ihre letzte Ruhe.
Ergänzt wird die Aufführung durch einen Prolog, der die Hintergründe des Werks thematisiert und die Erinnerung an jene Künstler*innen bewahren soll, die sich mit ihrer Kunst gegen den menschenverachtenden Faschismus gewehrt haben. Im Anschluss werden Publikumsgespräche angeboten, die sich mit der Rolle der Kunst im Kontext von Aktivismus und Antifaschismus auseinandersetzen.
- www.merceandjohn.com
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