Programm Archiv
aliena imago
Rudolf-Steiner-Schule Bern Ittigen Langnau
- | 20.06.2023 | 21.06.2023 |
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Konzept/Improvisation/Choreografie: Lena-Maria Ashkenazi. Konzept/Regie: Dominique Jann. Konzept/Choreografie: Nora Werren. Musik/Technik: Jonas Iff. Lichtkonzept/Technik: Maik Kocher. Mit: Jasmin Bauer, Amira Bolliger, Raphael Chammartin, Evelyn Crawford, Ashanti Dondi, Youp Dorren, Pedro Dos Santos, Lisa Flury, Aline Freudiger, Elvis Germano, Estelle Guillelmon, Noah Joss, Nico Knöri, Maria Lutz, Laurin Maranta, Emma Schelling, Kalliane Schroeder, Ljuba Stricker, Katharina Thunert, Johanna Van der Weg, Averil Von der Decken, Sophie-Lynn Wetter.
Die 12. Klassen der Rudolf-Steiner-Schule Bern Ittigen Langnau haben sich für das diesjährige Abschlusstheater ein brandaktuelles Thema ausgesucht, das sie in einer Ensemblearbeit improvisierend und in halsbrecherischem Tempo entwickeln. Auf der Bühne wird der Umgang mit sich selbst, mit Selbst- und Fremdprojektionen, Selbst- und Fremdbildern und der eigenen Darstellung verhandelt.
Wie sehe ich mich? Wie sehen mich andere? Wie würde ich mich gerne präsentieren? Wer möchte ich gerne sein? Wer und wie ist mein_e virtuelle:r Doppelgänger*in? Diese und viele andere Fragen haben sich die Schüler*innen der 12. Klasse gestellt, um sich in ihrem Abschlusstheater mit Installationen, Filmsequenzen, Theater und Tanz diesem Thema ganzheitlich widmen zu können. Die mediale Welt und virtuelle Existenz spielen hier ebenso eine Rolle wie auch die gelebte Realität. Vor diesem Hintergrund wird an Vorstellungen und Träumen gearbeitet, werden neue Welten erschaffen oder bestehende zementiert.
Jemand mag Streifenhörnchen, eine andere findet Krokodile gefährlich, ab und zu essen sie gerne Sushi, Burger oder vegetarisch, selten sind sie gerne Bordstein oder Brennnessel. So verschieden sind sie alle. Gefragt müssen sie werden. Und gehört.
Rollen können getauscht, aufgelöst oder neu gebildet werden. Daraus entstehen Szenen, die zu einem Bühnenstück führen, das einen assoziativen Bilderrausch zum Thema „aliena imago“ schafft. Dichterische Bilder mit wenigen Worten und einigen Projektionen. Improvisiert, getanzt, bewegt.
Spieldaten:
20. Juni 2023 Tojo Theater Reitschule Bern
21. Juni 2023 Tojo Theater Reitschule Bern
24. Juni 2023 Rudolf-Steiner-Schule in Ittigen
25. Juni 2023 Rudolf-Steiner-Schule in Ittigen
30. Juni 2023 Rudolf-Steiner-Schule in Ittigen
01. Juli 2023 Rudolf-Steiner-Schule in Ittigen
- www.steinerschule-bern.ch
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Love under Contract
–– Amour sous Contrat –– Liebe unter Vertrag –– // Jeanne Spaeter
- | 15.06.2023 | 16.06.2023 | 17.06.2023 | 18.06.2023 | 18.06.2023 |
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Kreation/Performance: Jeanne Spaeter. Regie: Nicolas Perrochet. Dramaturgie: Magdalena Nadolska. Ausstattung: Caroline Bourrit. Licht: Lola Rosarot. Ton, Video: Yannick Mosimann. Rechtsanwältin: Emma Lidén. Psychologin: Sanaé Haldemann. Fotos: Yoshiko Kusano. Grafik: María Chacón Serrano. Produktionsleitung: Boss & Röhrenbach. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern. Auf Englisch, Französisch, Deutsch und global verständlich.
Ein Jahr lebte Jeanne Spaeter in einer Liebesbeziehung mit einem ihr bis dato völlig unbekannten Mann. Die Beziehung wurde durch einen Vertrag mit 14 Paragrafen geregelt, z.B. Anzahl Stunden der Zweisamkeit, gemeinsam verbrachte Nächte, Geschlechtsverkehr, Liebeserklärungen, Aufmerksamkeiten usw. Alles wurde dokumentiert, Tagebücher geführt, Souvenirs aufbewahrt, Fotos und Videos aufgenommen und regelmässig auf Instagram gepostet.
In der partizipativen Bühnenperformance «Love under Contract» öffnet Jeanne das umfangreiche multimediale Archiv des Paares. Das Publikum begeht den Raum frei und wählt ausgestellte Objekte aus. Jedes Objekt ist mit einem Dossier verknüpft, das Tagebuchtexte oder Vertragsklauseln oder Transkriptionen von Gesprächen oder Fotos oder Videos enthält, die Jeanne präsentiert, liest, projiziert, reenacted und mit dem Publikum teilt.
«Amour sous Contrat» ist eine Reise durch das intime Vermächtnis eines idealtypischen Paares. «Liebe unter Vertrag» stellt die mystische, romantische Sichtweise auf die Liebe in Frage. Inklusiv, ehrlich und aus einer feministischen Perspektive werden unsere Liebesbeziehungen und die Normen, die sie bestimmen, in einer kollektiven Operation am offenen Herzen blossgelegt.
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STREIK! GREVE! STRIKE!
Wir treten in den Streik!
- | 14.06.2023 |
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Wir treten in den Streik! Geht nicht ins Theater! Raus auf die Strasse!
Aus Solidarität mit dem feministischen Streik am 14. Juni 2023 haben wir beschlossen, die Premiere von«Love under Contract – Amour sous Contrat – Liebe unter Vertrag» abzusagen.
Die von den radikalen feministischen Bewegungen erhobenen Forderungen sind nach wie vor aktuell. Überall sind Frauen, trans und nicht-binäre Personen die ersten Opfer von Gewalt und Diskriminierung.
Auch der Kultursektor ist nicht frei von Ungleichheit, Belästigung, Machtverhältnissen und Missbrauch aller Art. Er wird immer noch überwiegend von denselben privilegierten Personengruppen dominiert. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass auch Menschen, die in der Minderheit sind, Zugang zu den kulturellen Szenen haben und dort sichtbar sind.
Der feministische Kampf muss intersektional, inklusiv und antikapitalistisch gedacht werden. „Feminismus ist eine Revolution, nicht die Neugestaltung von Marketinganweisungen.“ (Virginie Despentes, in King Kong Theory)
Mobilisieren wir am 14. Juni 2023 kollektiv. Streiken wir bei der Arbeit, zu Hause, in der Ausbildung, beim Konsum, im öffentlichen Raum. Blockieren wir das Land und treffen wir uns auf der Strasse, um unsere Rechte zu verteidigen.
Praktische Informationen zu den Aktionen und Mobilisierungen in den verschiedenen Städten und die konkreten Forderungen der feministischen Streikkollektive finden sich unter:
https://www.grevefeministe.ch/
Nous faisons la grève! Allez pas au théâtre! Allez dans la rue!
A l’occasion de la grève féministe du 14 juin 2023, nous avons décidé d’annuler la première de la performance «Love under Contact – Amour sous Contrat – Liebe unter Vertrag ».
Les revendications portées par les mouvements féministes radicaux sont encore et toujours d’actualité, puisque, partout, les femmes, personnes trans et non binaires sont les premières victimes de violences et de discriminations.
Le secteur de la culture n’est pas exempt d’inégalités, de harcèlement, de rapports de pouvoirs et d’abus en tous genre. Il est toujours majoritairement dominé par les mêmes groupes de personnes privilégiées, et il est primordial que les personnes minorisées ait un accès et une visibilité sur les scènes culturelles. La lutte féministe doit se penser de façon intersectionnelle, inclusive et anti-capitaliste
„ Le féminisme est une révolution, pas un réaménagement des consignes marketing. “ (Virginie Despentes, in King Kong Theory)
Le 14 juin 2023, mobilisons-nous collectivement. Faisons grève au travail, à la maison, à la formation, dans la consommation, dans l’espace public. Bloquons le pays et retrouvons-nous dans la rue pour défendre nos droits.
Voici les informations pratiques des actions et mobilisations dans les différentes villes, et les revendications concrètes des collectifs de la grève féministe :
https://www.grevefeministe.ch/
We’re going on strike! Don’t go to the theatre! Take to the streets!
On the occasion of the feminist strike on June 14, 2023, we have decided to cancel the premier of the performance «Love under Contact – Amour sous Contrat – Liebe unter Vertrag».
The demands of the radical feminist movements are still relevant today, as women, trans and non-binary people are the first victims of violence and discrimination everywhere. The cultural sector is not free from inequality, harassment, power relations and abuse of all kinds. It is still mostly dominated by the same groups of privileged people, and it is essential that minorities gain access and visibility on the cultural scene. Feminist struggle must be intersectional, inclusive and anti-capitalist.
„Feminism is a revolution, not a rearrangement of marketing instructions.“ (Virginie Despentes, in King Kong Theory)
On 14 June 2023, let's collectively mobilise. Let's strike at work, at home, in education, in consumption, in the public space. Let's blockade the country and take to the streets to defend our rights.
Here is some practical information on actions and mobilisations in the different cities, as well as the detailed demands of the feminist strike collectives:
https://www.grevefeministe.ch/
- www.14juni.ch
- www.grevefeministe.ch
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(s)care
Dance Company ONE
- | 10.06.2023 | 11.06.2023 |
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Tanz: Andrina Frey, Corinne Kälin, Mariel Barreto, Sheela Marti. Konzept/Choreografie: Milena Büchi. Dramaturgie: Audrey Wagner. Musik/Komposition: Andres Piller. Szenografie/Lichtdesign: Céline Neuschwander. Technik: Raphael Vuilleumier. Outside Eye: Yvonne Sieber. Fotos: Sheyla Gomez. Koproduktion: Tanzfestival Winterthur.
Das erste abendfüllende Stück der Dance Company ONE zeigt und erforscht die Gefühle, welche die Klimakrise auslöst. Es ist ein Stück über die Angst und Verzweiflung auf der einen Seite und den Tatendrang und die Fürsorge auf der anderen. Krisen kommen in immer grösseren Wellen und lassen die Welt um uns beben. Der tiefe Schmerz und die Trauer um die Welt, der Climate Grief, werden spür- und sichtbar. Nur gemeinsam können Menschen die Energie für die nötigen Veränderungen aufbringen. «(s)care» verschafft den Gefühlen, Fragen und Bewegungen rund um die Klimakrise durch eine künstlerische Perspektive Raum und bringt die dringliche und aktuelle Thematik tänzerisch auf die Bühne. Ein Abend voller künstlerischer und emotionaler Bilder aus faszinierenden Lichteinstellungen, beeindruckend berührender Musik und vielseitigen Bewegungsqualitäten. Eine Reise, bei der man nicht abschweifen kann.
- https://vimeo.com/790950565
- www.dancecompanyone.ch
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A Storm Louder Than Everyone Else
The Caretakers
- | 31.05.2023 | 01.06.2023 | 02.06.2023 | 03.06.2023 | 04.06.2023 |
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Spiel: Sebastian Coleman, Stefan Dick, Hulda Jónsdóttir, Cristina Mosimann, Xenja Rohrer, Laurence Sauter, Alexander P. Sigrist. Regie: Matea Todorovski. Text: A.P. Sigrist. Bühne: Walo Hunziker. Requisiten: Roberto Scaramuzza. Kostüme: Giulia Leone. Technik: Grace Bramer, Max Protzen. Produktion: Vrushali Godse, R. Scaramuzza. Öffentlichkeitsarbeit: Angela Alzina.
Ein regnerischer Tag in einem Pub am Meer. Der Regen wird immer heftiger, die Wellen immer grösser. Pete, ein einsamer Reisender, sucht Zuflucht im Pub, wo er Mikka, die eigenwillige Wirtin, kennenlernt. Zu ihnen gesellen sich der störrische Fischer Bjorn sowie Lara und Max, ein junges Paar, dessen Beziehung zu zerbrechen droht. Bald wird die Gruppe vom Sturm im Pub eingeschlossen und muss einen Weg finden, die Nacht zu überleben. In «A Storm Louder Than Everyone Else» kämpfen fünf Menschen gegen das, was das Ende ihres Lebens sein könnte. Entweder wird der Sturm sie töten – oder sie sich gegenseitig. Eingeschlossen auf engstem Raum, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre Gefühle füreinander zu erforschen. Wie Sartre es sagte: Die Hölle, das sind die anderen. Aber sie könnten auch unsere Rettung sein …
Ein stürmisches Stück über Sünde und Vergebung. Eine Mischung aus Komödie und Tragödie, die der Frage nachgeht, was es bedeutet, menschlich, fehlbar und verletzlich zu sein in einer Welt, die innerlich und äusserlich aus den Fugen zu geraten droht.
- www.thecaretakers.ch
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Souhung
vanderbolten.production
- | 26.05.2023 | 27.05.2023 |
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Spiel/Konzept: Max Gnant. Regie/Dramaturgie: Maria Rebecca Sauter, David Koch. Szenografie: Lea Niedermann. Licht/Technik/Bühnenbau: Jonas Schaller. Theaterpädagogik: Lena Steinemann, Nina Balmer. Grafik: Sandra Zimmermann. Produktion/Koordination: Christopher Kriese, Donia Sbika. Koproduktion: Theater am Gleis Winterthur, Theater im Kornhaus Baden, Tojo Theater Reitschule Bern.
«permanän zexuel totau über pefridige, mini wirpu süle riläxt wine toti chaz»
Basierend auf Martin Franks zu Unrecht in Vergessenheit geratenem Roman „Ter Fögi ische Souhung“, erzählt Max Gnant in einer Solo-Performance assoziativ und bruchstückhaft die Geschichte einer bedingungslosen, queeren und selbstzerstörerischen Liebe. Mal als seelische Innenschau, mal als Beschreibung alltäglicher Vorgänge. Dabei fungiert der Raum, in dem sich Gnant bewegt, als unsichtbarer Gegenspieler, der sich immer wieder anders präsentiert. So muss der Performer sich ständig neu positionieren; fast so, als würde der Raum selbst ihn ausgrenzen, quälen und herausfordern. Die Atmosphäre ist intim, rauschhaft und geprägt vom Verlust des Zeitempfindens, durchbrochen von glasklaren Gefühlen, Visionen und dem Unvermögen, in dieser genormten Welt seinen Platz zu finden. Ein Plädoyer für Fragilität und Offenheit.
- www.vimeo.com/675018308
- www.souhung.love
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AUAWIRLEBEN 2023: «Traces»
Felwine Sarr & Étienne Minoungou (Brüssel/Paris)
- | 17.05.2023 | 18.05.2023 |
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Mit: Étienne Minoungou. Musik: Simon Winse. Text: Felwine Sarr. Œil extérieur: Aristide Tarnagda. Video: Emmanuel Toe. Lichtkreation: Rémy Brans. Fotos: Veronique Vercheval. Produktion: Théâtre de Namur. Koproduktion: Festival Les Récréatrales – Ouagadougou, le Festival AfriCologne.
Dauer: 1h
Sprache: Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Zugänglichkeit: Mit deskriptiver Audioeinführung ins Bühnensetting. Gespräch im Anschluss an die Vorstellung vom 17. Mai. Die Vorstellung vom 18. Mai ist eine Relaxed Performance.
Der senegalesische Ökonom, Philosoph und Schriftsteller Felwine Sarr wendet sich mit seinem lyrischen Monolog «Traces – Discours aux Nations Africaines» an die Jugend des afrikanischen Kontinents. Seine Grundthese dabei: Der Kontinent muss niemanden einholen, sondern seinen eigenen Weg gehen. Wie Sarr in seinem international hochbeachteten Werk «Afrotopia» beschreibt, sieht er den afrikanischen Kontinent als Labor für „eine reichhaltigere, offenere Menschheit mit einem geschärfteren ökologischen Bewusstsein und einer gerechteren Ökonomie, die uns nicht unterwirft.“
Der Schauspieler Étienne Minoungou spielt den Protagonisten des Monologs, der auf den afrikanischen Kontinent zurückkehrt und eine Botschaft der Hoffnung mitbringt. Ohne jegliches Urteil berichtet dieser von der Welt, wie er sie gesehen hat.
Einfach gesagt
In diesem Monolog kommt ein Mann nach langer Zeit im Ausland nach Afrika zurück. Er spricht die Menschen dort an. Er sagt, sie sollen selbstbewusst sein und ihren eigenen Weg gehen.
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AUAWIRLEBEN 2023: «Security»
Thelma Buabeng (Berlin)
- | 13.05.2023 |
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Mit: Thelma Buabeng, Celina Bostic. Dramaturgie: Laura Paetau. In Zusammenarbeit mit: Schauspielhaus Zürich. Foto: Kimi Palme.
Dauer: 1h
Sprache: Deutsch mit einigen englischen Abschnitten
Zugänglichkeit: Die Vorstellung wird in Deutschschweizer Gebärdensprache übersetzt.
Am 13. Mai besucht Thelma Buabeng mit ihrem Stand Up Comedy-Format «Security» das Tojo Theater. Der Titel zu dieser Reihe stammt aus ihrer Zeit im Ensemble des Schauspielhauses Zürich und ist angelehnt an ein fiktives Sicherheitsteam, das bei rassistischen Situationen auftaucht – eine Art imaginierter Grosseinsatz einer Spezialeinheit gegen Diskriminierung. Wer sich von Rassismus bedroht fühlt, kann einfach die «Security» rufen.
Zusammen mit der Musikerin Celina Bostic rockt Thelma die Tojo-Bühne mit politischer improvisierter Comedy und jeweils passenden Songs.
Einfach gesagt
Thelma macht Comedy in Youtube-Videos und auf der Bühne. Sie spielt fünf Figuren, die sehr unterschiedlich sind. So kann sie verschiedene Themen aus verschiedenen Blickwinkeln kommentieren.
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AUAWIRLEBEN 2023: «Microbial Sights – Cinema»
Britt Bakker (Everbeek)
- | 11.05.2023 | 12.05.2023 |
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Dauer: 10min
Sprache: ohne Sprache
Zugänglichkeit: Eintritt frei und relaxed.
Lernen Sie die allerkleinsten Besetzer*innen der Reitschule kennen! Die, die schon lange vor uns da waren und die noch da sein werden, wenn wir längst weg sind. Die winzigen Lebewesen in der Pfütze beim Tor, auf dem Sofa im Tojo-Backstage, im Wein, den Sie im Sous Le Pont kaufen und die sich langsam und diskret auf den Wänden breit machen. Sie sind zwar unsichtbar klein, aber ihre Wirkung ist überlebensgross. Sie sorgen für die Luft, die wir atmen und schaffen den Boden, auf dem wir gehen. Und sie beglücken uns mit vielen Alltagsfreuden wie Kaffee, Käse, Schokolade, Brot und Bier.
Im «Microbial Cinema» spielen Mikroorganismen die Hauptrolle. Der Kurzfilm zeigt die Kleinstbevölkerung der Reitschule, welche Britt Bakker mit ihrem Mikroskop angetroffen hat.
- www.auawirleben.ch
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AUAWIRLEBEN 2023: «Microbial Sights – Tour»
Britt Bakker (Everbeek)
- | 11.05.2023 | 12.05.2023 |
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Von und mit: Britt Bakker. Foto: Seppe Brouckaert.
Dauer: ca. 30min
Sprache: Englisch
Nerd-Alarm in der Reitschule! Ein Crashkurs in Mikrobiologie gefällig? Auf dieser kleinen Expedition in und um die Reitschule treffen Sie weitere Mikroben in ihrem natürlichen Lebensraum. Britt führt Sie an die mikrobiologischen Hotspots und erzählt Wissenswertes und Anekdoten aus der Welt der Allerkleinsten.
Einfach gesagt
Es gibt Lebewesen, die so klein sind, dass man sie nicht sieht. Man nennt sie Mikroorganismen. Britt sucht diese in der Reitschule. Mit ihrem Mikroskop macht sie einen Film. Und sie erzählt auf einem Spaziergang durch die Reitschule allerlei über diese winzigen Wesen.
- www.auawirleben.ch
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AUAWIRLEBEN 2023: «Microbial Sights – Cinema»
Britt Bakker (Everbeek)
- | 11.05.2023 | 12.05.2023 |
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Dauer: 10min
Sprache: ohne Sprache
Zugänglichkeit: Eintritt frei und relaxed.
Lernen Sie die allerkleinsten Besetzer*innen der Reitschule kennen! Die, die schon lange vor uns da waren und die noch da sein werden, wenn wir längst weg sind. Die winzigen Lebewesen in der Pfütze beim Tor, auf dem Sofa im Tojo-Backstage, im Wein, den Sie im Sous Le Pont kaufen und die sich langsam und diskret auf den Wänden breit machen. Sie sind zwar unsichtbar klein, aber ihre Wirkung ist überlebensgross. Sie sorgen für die Luft, die wir atmen und schaffen den Boden, auf dem wir gehen. Und sie beglücken uns mit vielen Alltagsfreuden wie Kaffee, Käse, Schokolade, Brot und Bier.
Im «Microbial Cinema» spielen Mikroorganismen die Hauptrolle. Der Kurzfilm zeigt die Kleinstbevölkerung der Reitschule, welche Britt Bakker mit ihrem Mikroskop angetroffen hat.
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AUAWIRLEBEN 2023: «Microbial Sights – Tour»
Britt Bakker (Everbeek)
- | 11.05.2023 | 12.05.2023 |
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Von und mit: Britt Bakker. Foto: Seppe Brouckaert.
Dauer: ca. 30min
Sprache: Englisch
Nerd-Alarm in der Reitschule! Ein Crashkurs in Mikrobiologie gefällig? Auf dieser kleinen Expedition in und um die Reitschule treffen Sie weitere Mikroben in ihrem natürlichen Lebensraum. Britt führt Sie an die mikrobiologischen Hotspots und erzählt Wissenswertes und Anekdoten aus der Welt der Allerkleinsten.
Einfach gesagt
Es gibt Lebewesen, die so klein sind, dass man sie nicht sieht. Man nennt sie Mikroorganismen. Britt sucht diese in der Reitschule. Mit ihrem Mikroskop macht sie einen Film. Und sie erzählt auf einem Spaziergang durch die Reitschule allerlei über diese winzigen Wesen.
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Höhenangst
Buchtaufe von Saskia Winkelmann
- | 09.05.2023 |
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Lesung: Marie Popall. Musik: David Koch. Technik: Mara Lehmann. Fotos: Egle Šalkauskyte. Plakat: Noah Krummenacher. Büchertisch: Buchhandlung zum Zytglogge. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Saskia Winkelmann tauft ihr Romandebut «Höhenangst» gemeinsam mit der Schauspielerin Marie Popall und dem Musiker David Koch in ihrem Lieblingstheater. Anschliessend gibt es Bar und Suppe und vielleicht Prosecco und Tränen. Das Buch erscheint im Mai 2023 beim Verlag Die Brotsuppe und ist unter anderem zu den Solothurner Literaturtagen 2023 eingeladen.
Die achtzehnjährige Protagonistin des Romans lebt mit und abhängig von ihrer Mutter, die das Haus kaum verlässt, in einer Schweizer Kleinstadt. Ihr Rückzugsort ist der Botanische Garten, Freund*innen hat sie keine, seit ihre Wüstenmäuse gestorben sind. Sie steht kurz vor dem Abschluss des Gymnasiums, langweilt sich und weiss nicht, wohin mit sich.
Als sie Jo kennenlernt, scheint sich endlich etwas in Bewegung zu setzen. Jo schert sich nicht darum, was andere denken, Jo ist immun gegen Zuschreibungen, Jo traut sich alles. Ein illegaler Kellerclub und eine Jagdhütte werden zu Trainingsplätzen für erste Erfahrungen mit Drogen, elektronischer Musik und Sex. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Doch dann gerät alles ausser Kontrolle.
Ein Roman über Finden und Verlieren, über Liebe und Weltflucht.
- www.diebrotsuppe.ch
- www.saskiawinkelmann.ch
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Tous les sexes tombent du ciel
Léa Katharina Meier
- | 04.05.2023 | 05.05.2023 | 06.05.2023 |
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Konzept/Text/Ausstattung/Performance: Léa Katharina Meier. Co-Regie: Tatiana Baumgartner. Dramaturgie: Adina Secretan. Licht: Vicky Althaus. Musik: Serge Teuscher. Künstlerische Kollaboration: T. Baumgartner, Jonas Van, Charlotte Nagel. Clowning-Coach: Rafaela Azevedo. Tanz-Coach: Claire Dessimoz. Yeux extérieur Text: Nayansaku Mufwankolo, Stéphanie Rosianu. Bühnenbau und technische Assistenz: Guits. Bühnenbildassistenz: Cecilia Moya Rivera. Design: Gaëlle Renaudin. Übersetzung: Florence Schluchter Robins. Übertitel: Sara Santoro. Fotos: Emmanuelle Bayart, Eden Levi Am. Produktionsassistenz: Eleonora Del Duca. Produktion/Administration: Association LES MAUVAIS JOURS FINIRONT! Koproduktion: PREMIO, TU – Théâtre de l’Usine Genève, Arsenic – Centre d’art scénique contemporain Lausanne. Auf Englisch, Deutsch und Französisch.
„Wenn nach den grossen Bränden, die sie geformt haben, mitten in der Nacht diese Welt ausbricht, ist sie mit einer dicken Schmutzschicht bedeckt.“ Léa Katharina Meier
Das Haus ist schmutzig und riecht nach Rauch. Es wird von einem weiblichen Wesen bewohnt, mit dem es eine Einheit bildet. Es lädt uns ein in sein schmutziges Inneres, das etwas krank ist und für die Aussenwelt viel zu überbordend. Als kämpfender Raum-Körper, ungezügelte Ogerin und schlechte Frau hat ihr Verlangen die Fähigkeit, zu verstören, ebenso wie es das Potenzial hat, zu beruhigen. Zwischen Manifest und Heilungsprozess enthüllt uns dieses Wesen seine Strategien der Beschmutzung, die seine Stadt, sein Haus und seinen Körper bewohnbar machen.
Ein Angebot, die Last der Sauberkeit von unseren Schultern zu nehmen und der Hygienisierung zu entkommen. Ein Ritual, um mit zerstörten Herzen und verletzten Geschlechtern leben zu können und einen Teil von uns zurückzufordern, den wir weggeworfen haben.
- https://vimeo.com/641167613
- www.lea-meier.ch
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Tour de Lorraine 2023: Chillen im Tojo
Mit dem Tojo-Kollektiv
- | 29.04.2023 |
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Unter Chillen versteht jede*r etwas anderes. Alle entspannen auf ihre eigene Art, alle kommen auf ihre eigene Art runter. Auch dieses Jahr gestaltet die Tojo-Crew wieder die absolute Comfort Zone und lockt die Tojo-Bar wieder mit Special Drinks, damit Du zu Deinem Happy Place gelangst. Chill In – Chill Up – Chill Along – Chill Down. Im Tojo herrscht absolute Chillensfreiheit.
Tour de Lorraine 2023 – Frieden & Krieg
Die Tour de Lorraine 2023 findet zwischen dem 20. und dem 29. April 2023 statt und widmet sich den Themenkomplexen Krieg und Frieden, Gewalt und Gewaltlosigkeit, Sicherheit und Solidarität. Diese werden im globalen Zusammenhang mit der Klimaerhitzung, der Flüchtlingsabwehr und der Genderfrage betrachtet: Die Schweiz spielt als Rohstoff-Drehscheibe und bei der Finanzierung der Rüstungsindustrie eine Schlüsselrolle in gegenwärtigen Kriegen. Die Militarisierung erfasst auch die Polizei, was besonders bei der Europäischen Grenz- und Küstenwache Frontex sichtbar wird. Die Abwehr gegen Menschen aus dem globalen Süden ist ein koloniales Erbe, das sich auch im Racial Profiling ausdrückt. Die Tour de Lorraine glaubt, dass Solidarität Sicherheit schafft. Doch was bedeutet das konkret – dies- und jenseits der Grenzen? Welche Alternativen gibt es zu Militär und Polizei? Wie lassen sich Orte der Sicherheit gestalten, beispielsweise im urbanen Raum? Fragen wie diese werden diskutiert und angegangen.
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Tour de Lorraine 2023: Metamorphose
ReBelle Art
- | 28.04.2023 |
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Spiel/Gesang/Regie/Produktionsleitung: Zarina Tadjibaeva. Spiel/Tanz/Regie/Choreografie: Makhina Dzuhraeva. Dramaturgie: Karin Arnold. Ausstattung: Claudia Tolusso, Caroline Hurworth Landolt. Licht: Antje Brückner. Technik: Alexandra Capaul. Dramaturgische Begleitung Tanzhaus Zürich: Jessica Huber. Foto: Yoshiko Kusano. Auf Deutsch, Tadschikisch, Russisch, Französisch, Englisch.
Der Weg eines Mädchens im zentralasiatischen Tadschikistan ist vorgezeichnet: Geburt, Heirat, Kinder, Familie. Doch zwei junge Frauen wählten einen anderen Pfad. Sie waren voller Drang nach Freiheit und hatten genug vom engen Korsett der Gesellschaft, in der Frauen nichts zu sagen haben und Gewalt innerhalb und ausserhalb der Familie erleben. Auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben trafen sich die beiden fern der Heimat in der Schweiz. Zum ersten Mal fühlten sich die zwei geschundenen Seelen durch ein Gegenüber wirklich verstanden. Das bewegte und bewegende Tanz-Theaterstück «Metamorphose» erzählt von der ewigen Scham und Schuld, die Frauen aufgebürdet wird – und von deren Mut und Solidarität.
Tour de Lorraine 2023 – Frieden & Krieg
Die Tour de Lorraine 2023 findet zwischen dem 20. und dem 29. April 2023 statt und widmet sich den Themenkomplexen Krieg und Frieden, Gewalt und Gewaltlosigkeit, Sicherheit und Solidarität. Diese werden im globalen Zusammenhang mit der Klimaerhitzung, der Flüchtlingsabwehr und der Genderfrage betrachtet: Die Schweiz spielt als Rohstoff-Drehscheibe und bei der Finanzierung der Rüstungsindustrie eine Schlüsselrolle in gegenwärtigen Kriegen. Die Militarisierung erfasst auch die Polizei, was besonders bei der Europäischen Grenz- und Küstenwache Frontex sichtbar wird. Die Abwehr gegen Menschen aus dem globalen Süden ist ein koloniales Erbe, das sich auch im Racial Profiling ausdrückt. Die Tour de Lorraine glaubt, dass Solidarität Sicherheit schafft. Doch was bedeutet das konkret – dies- und jenseits der Grenzen? Welche Alternativen gibt es zu Militär und Polizei? Wie lassen sich Orte der Sicherheit gestalten, beispielsweise im urbanen Raum? Fragen wie diese werden diskutiert und angegangen.
- https://youtu.be/tSbMSLjx5KI
- www.rebelle-art.ch
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Tour de Lorraine 2023: EQUALITY!
Company Lindh & Weingartner
- | 26.04.2023 | 26.04.2023 |
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Konzept/Choreografie/Performance: Rebecca Weingartner, Benjamin Lindh Medin. Musik: Donath Weyeneth. Kostüm: Diana Ammann. Bühne/Licht/Technik: Jean-Marc Desbonnets, Iris Rohr. Dramaturgie: Luzius Heydrich. Œil extérieur: Tabea Martin. Produktionsleitung: Pascal Moor | Spring Production. Ein Tanzstück für alle ab 8 Jahren.
Eine Frau und ein Mann begegnen sich auf der Bühne. Sie wünschen sich, vollkommen gleich zu sein. Inmitten des im Kreis sitzenden Publikums, mit vollem Körpereinsatz und viel Humor finden sie alle möglichen absurden Wege, um zu zeigen, wie Gleichberechtigung zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts aussehen könnte. Sie entscheiden gemeinsam, stellen sich den gleichen Herausforderungen, geben einander die gleichen Chancen und bekommen gleich viel Aufmerksamkeit. Auch wenn es manchmal schwierig ist, geben sie nicht auf, denn eins steht fest: in jedem Fall sind sie gleich einzigartig!
Tour de Lorraine 2023 – Frieden & Krieg
Die Tour de Lorraine 2023 findet zwischen dem 20. und dem 29. April 2023 statt und widmet sich den Themenkomplexen Krieg und Frieden, Gewalt und Gewaltlosigkeit, Sicherheit und Solidarität. Diese werden im globalen Zusammenhang mit der Klimaerhitzung, der Flüchtlingsabwehr und der Genderfrage betrachtet: Die Schweiz spielt als Rohstoff-Drehscheibe und bei der Finanzierung der Rüstungsindustrie eine Schlüsselrolle in gegenwärtigen Kriegen. Die Militarisierung erfasst auch die Polizei, was besonders bei der Europäischen Grenz- und Küstenwache Frontex sichtbar wird. Die Abwehr gegen Menschen aus dem globalen Süden ist ein koloniales Erbe, das sich auch im Racial Profiling ausdrückt. Die Tour de Lorraine glaubt, dass Solidarität Sicherheit schafft. Doch was bedeutet das konkret – dies- und jenseits der Grenzen? Welche Alternativen gibt es zu Militär und Polizei? Wie lassen sich Orte der Sicherheit gestalten, beispielsweise im urbanen Raum? Fragen wie diese werden diskutiert und angegangen.
- https://vimeo.com/670219555
- www.lindh-weingartner.com
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Lustiger Dienstag 112
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 25.04.2023 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Fotos: Fabian Meierhans. Mit der freundlichen Unterstützung von Stadt und Kanton Bern, Burgergemeinde Bern und Genossenschaft Migros Aare. Keine Reservation möglich!
Der letzte Lustige Dienstag der Spielzeit! Letzte Gelegenheit vor dem goldenen Oktober, eine Varietéshow mit vier dubiosen moderierenden Figuren und professionellen Gastauftretenden auf der Bühne des Tojo Theaters zu erleben. Die besagte und grösstenteils betagte Viererbande der LuDi-Crew besteht aus: AD Will Lee, der dem Publikum Klassiker aller Art zumutet, die Smartphone-gestützt sehr improvisiert wirken und es auch sind; Mägic Henä, ein Zauberer, dessen Fistelstimme das Originellste ist, was er zu bieten hat; Hans Franz Nägeli, ein dossierunsicherer Aufklärer und moderat talentierter Moderator, dem man zugutehalten mag, dass er das Herz am rechten, also linken, Fleck hat; Helenka Romantickova, Musikerin und Alleinunterhalterin aus Osteuropa. Wie sie erstaunlicherweise schon mehrere Jahre als Betreuerin der obengenannten drei alten Schachteln fungiert und diese immer noch erträgt, ist und bleibt ein Geheimnis, dass sie nur ihrer Babuschka anvertraut.
Dieser Lustige Dienstag wird aufgelockert mit Gäst*innen von nah und fern, die ihre besten, gewagtesten und anspruchsvollsten Nummern aus dem Bereich der Klein- oder gar Grosskunst zeigen. Und wieder wird ein Preis ausgelobt, den der*diejenige, welche*r die Wettbewerbsfrage laut direktestdemokratischer Ausmarchung durch Publikums-Akklamation am gewinnendsten beantwortet hat, samt Applaus einheimsen darf.
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Krebskaraoke
Bühne Aarau Ensemble
- | 19.04.2023 | 21.04.2023 | 22.04.2023 |
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Mit: Katrin Andrist, Barbara Appl, Sarah Bader, Brigitte Brun Singer, Gudrun Drews, Beatrice Faesi, Vroni Grob, Karin Oppliger, Rosa-Maria Rizzo, Nicole Seiler. Regie: Jonas Egloff, Emily Magorrian. Bühne: Linda Rothenbühler. Kostüme: Ernestyna Orlowska. Visuals: Andreas Bächli. Licht: Grigorios Tantanozis, Elspeth Watt. Gesangstraining: Anna Walker. Œil extérieur: Lukas Bangerter. Assistenz: Desirée Koller. Fotos: Chris Iseli. Produktionsleitung: Anna Byland, Sandra Wehrt, Michelle Wimmer. Patronat: Krebsliga Aargau. Koproduktion: Schlachthaus Theater Bern, Südpol Luzern.
Zehn Frauen singen und erzählen von einer Diagnose, die viele trifft und die man am liebsten sofort wieder vergisst: «Krebskaraoke» ist ein Abend über die Neuentdeckung von alltäglichen Momenten: Pflaumenkuchen essen oder Haare waschen. Die Laiendarstellerinnen berichten von existentiellen Ängsten, aber auch von der unbändigen Lust am Leben. Zwischen den Number One Hits der Musikgeschichte wird dieses Leben gefeiert; anhand von geschenkten Zeichnungen, der zweitletzten Reise nach Barcelona, Glacegenuss trotz Laktoseintoleranz und Glückwünschen durch das Spitalfenster hindurch. Krebs macht oft einsam – ein Karaokeabend hingegen verbindet. Das aus Interviews entwickelte Stück sucht nach den Kraftquellen, die es braucht, um eine solche Diagnose auszuhalten und fragt, was geschieht, wenn diese Quellen versiegen.
- www.buehne-aarau.ch
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Perseus, der Mann.
Edith. Theateremulsion & Projekt 210
- | 06.04.2023 | 07.04.2023 | 08.04.2023 | 09.04.2023 | 12.04.2023 | 13.04.2023 | 14.04.2023 | 15.04.2023 |
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Spiel: Elena Adouama, Melodie Burri, Amira Fischer, Annick Herren, Jonas Hirrschi, Corinne Kneubühler, Riccardo Legena, Ilja Loutsenko, Jonas Luginbühl, Sebastian Schafer, Leona Steiner, Felice Stockhammer, Mena Taverna, Josefine Vifian. Musik: Giulia-Rosanna Bättig, Luka Mandic, Adrian Städeli, Johanna Pärli. Text: Laura Higson. Regie: Nora Steiner. Bühne: Rosanna Rotach. Kostüme: Magda Lena Zehnder. Licht/Technik: Christoph Kaiser. Dramaturgie/Fotos: Joel Franz. Produktionsleitung: Anna Meier.
Perseus kämpft, Perseus siegt, Perseus ist ein Held! Und ein Mann. Also, ein Mann will er jedenfalls werden. Und dazu muss er ein Held sein. So macht er sich also auf und stellt sich zuerst mal vor: „Ich bin Perseus, Sohn des Zeus und der Danae …“ Und das dauert. Und dauert. Man möchte meinen, bei einem derartigen narrativen Überschuss läuft einem das Publikum davon, aber nein: Die Bevölkerung ist begeistert. Sie feiert Perseus, den Helden. Und sie tut dies so lange, bis Perseus sich selbst als Helden feiert, in unerträglich langen Monologen. Nur passt das so überhaupt nicht zu seiner Gefühlswelt. Diese kommt aber gar nicht zur Sprache, weil sie unerreichbar tief im Verborgenen und Vergessenen schlummert. Zum Glück landet Perseus nach getaner Heldenarbeit dann im Hochzeitsbett, wo Gefühle endlich gezeigt werden dürfen. Aber auch in diesem heteronormativen Safe-Space für emotional unterversorgte Männer stellt sich die erhoffte Entspannung nicht ein. Es liegt auf der Hand: Es fehlt an Dialog.
Mithilfe eines 14-köpfigen Ensembles und drei Live-Musiker*innen untersuchen Edith. Theateremulsion und Projekt 210 am Bild des antiken mythologischen Helden, wie unsere westlich-patriarchale Gesellschaft toxische Männlichkeiten hervorbringt – und wie Verantwortung für das eigene Verhalten getragen werden muss.
Inhaltshinweis: Sexualisierte Gewalt.
7. April: Vorstellung mit Verdolmetschung in Deutschschweizer Gebärdensprache.
15. April: Vorstellung mit Audiodeskription, davor taktile Einführung um 19.15 Uhr, Anmeldungen an: tojo@reitschule.ch
- www.edith-theater.ch
- www.projekt210.ch
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Nach uns die Zukunft
kraut_produktion
- | 30.03.2023 | 31.03.2023 | 01.04.2023 |
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Spiel: Dominik Gysin, Marie Popall, Christoph Rath, Daniela Ruocco, Denise Wintsch. Regie/Konzept/Musik: Michel Schröder. Bühnenbild: Damian Hitz: Kostüme: Nic Tillein. Video/Musik: Roland Schmidt. Licht: Marek Lamprecht. Fotos: Niklaus Spoerri. Produktionsleitung: Lukas Piccolin. Koproduktion: Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Tojo Theater Reitschule Bern.
Herzlich willkommen im Anthropozän, Zeitalter der Herrschaft der Menschen. Zenit und Tiefpunkt unserer Spezies.
Wie wäre das wohl, wenn in ein paar Hundert Jahren ein paar unbedarfte Aliens auf der Erde landen würden? Wenn sie auf diesem vormals blühenden Space-Eiland zwischen verkümmerter Fauna und Flora die Überreste unserer menschlichen Hochkultur ausbuddeln würden? Sie würden sich zu Recht fragen: «Wie konnten die das nur dermassen verbocken?!»
Am Wissen, wie zu verhindern wäre, dass wir unseren Planeten an die Wand fahren, mangelte es ja nicht. Aber Wissen ist eben nicht gleich Weisheit. Mit Intellekt und Knowhow allein können wir Menschen ganz offensichtlich nichts reissen. Drum ist es nun an der Zeit für irrationale künstlerische Gegenmassnahmen. Unter dem Motto „Vorausschauend zurückblicken – weil man im Nachhinein ja immer schlauer ist“ lädt kraut_produktion zum alchemistisch kathartischen Come-Together; ein Versuch, das Scheitern der Menschen an der Menschheit mit den Mitteln der Kunst doch noch in eine heilsame Placebo-Kraft umzuwandeln.
- https://vimeo.com/800499201
- krautproduktion.ch
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Lustiger Dienstag 111
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 28.03.2023 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Fotos: Fabian Meierhans. Mit der freundlichen Unterstützung von Stadt und Kanton Bern, Burgergemeinde Bern und Genossenschaft Migros Aare. Keine Reservation möglich!
LuDi ist laut Duden kein Akronym, sondern ein Silbenkurzwort wie Kripo, Stasi oder Kapo. Der LuDi distanziert sich aber ausdrücklich von solchen repressiven Institutionen und hat auch ein distanziertes Verhältnis zu Duden und Deutungshoheit. Durchaus Zustimmung findet hingegen das Schnipo oder gar Schniposa aus dem Reitschulrestaurant Sous le Pont, akronym SLP.
Doch was verbirgt sich hinter diesem Silbenkurzwort? Kapo, Stasi und Kripo würden wohl mit einem Steckbrief arbeiten: Der LuDi ist ein Varieté-Gefäss mit Gastauftretenden aus Comedy, Slam, Artistik, Zauberei, Literatur, Musik und Wissen.
Mit partizipativem Publikumswettbewerb. Die üblichen Verdächtigen sind: AD Will Lee, Mägic Henä, Helenka Romantickova und Hans Franz Nägeli.
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unterwegs
Junges Tanztheater akar & Tanzplatz Vorbern
- | 25.03.2023 | 26.03.2023 | 26.03.2023 |
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Tanz: Yma Abplanalp, Nora Gianna Bieri, Linda Burren, Lia Fischer, Lea Glaus, Lilia Maria Herrlich, Ibado Ismael, Caroline Mäder, Lina Stäheli, Nyla Steinhart. Leitung: Britta Gärtner, Regula Mahler. Musik: Pascal Schärli. Kostüme: Salome Egger. Fotos: Silvia Rohrbach. Vorprogramm: «t’rue» Von akarWerkstatt. Choreografie/Text/Tanz: Meret Bader, Kim Bigler, Lou Du Shaw, Rebecca Frey, Olivia Grünenfelder, Mirja Heinrich, Noa Losinger, Kirandevi A. Naidu, Moyra Studach, Milena Trifunovic. Choreografie/Konzept: Gianna Grünig. Technik: Giulio Gasparoli.
Wer nichts versucht, weiss nicht, was möglich ist. Es ist der Reiz des Unbekannten, Neues zu entdecken, an Grenzen zu stossen, sich selbst besser kennenzulernen, sich zu entwickeln und zu verändern.
Neue Wege fordern immer wieder heraus, mutig zu sein und Entscheidungen zu treffen. Hat man ein klares Ziel vor Augen oder lässt man sich durch seine Intuition, durch Zufälle oder andere Gegebenheiten leiten? Geht man auf vorgegebenen Wegen oder beschreitet man einen neuen uns unbekannten Weg? Immer wieder bricht man auf, hebt vielleicht ab, schwebt, fällt und steht wieder auf. Manchmal verirrt man sich, dreht sich im Kreis oder bleibt stehen.
Gerade junge Menschen sind gefordert, sich in einer Welt der vielfältigen Möglichkeiten zu orientieren und über zukunftsweisende Wege zu entscheiden. Mit welchen Gefühlen begeben sich die Jugendlichen auf ihre stetige Reise? Welches sind ihre Ziele? An welchen Orten treffen sie sich, um gemeinsam Spass zu haben, sich auszutauschen oder einfach mal durchzuatmen? Und wen oder was nehmen sie auf den unterschiedlichen Wegen mit?
Vorprogramm: «t’rue» Fahre den Linien nach; geraden und krummen. Verzweigungen, immer weiter, unvorhersehbar in alle Richtungen, stabiler Stamm, gerade nicht umfassbar. Farben verblassen, Konturen verschmelzen. Vorsprünge, Flecken und Narben, nasses Moos, feine Berührung.
- www.akardance.ch
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And // Futuristic Folktales
Charlotte Mclean
- | 09.03.2023 | 10.03.2023 | 11.03.2023 |
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«And» Konzept/Choreografie/Performance: Charlotte Mclean. Creative Producer: Helen McIntosh. Künstlerische Mitarbeit: David Paul Jones, Jack Webb, Pat Kinevane, Solène Weinachter. Lichtdesign: Emma Jones. Kostüm: Rosie Whiting. Technik: Andrew Gannon, Julius Oppermann. Fotos: Maria Falconer, Amy Sinead. Produktionsleitung: Fi Fraser. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern. «Futuristic Folktales» Konzept/Choreografie: Charlotte Mclean. Performance: Astro, Scheidegger, Gina Lorenzen. Irodriel Costello. Creative Producer: Helen McIntosh. Dramaturgie: Nelly Kelly. Lichtdesign/Produktionsleitung: Emma Jones. Kostüm: Alison Brown. Musik: Domenico Angarano. Technik: Kate Hall. Mentorat: Rhys Dennis, Lucy Surrogate. Öffentlichkeitsarbeit: Joy Parkinson. Fotos: Nicole Pfister. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
2018 schickte die schottische Tänzerin Charlotte Mclean während einer überfordernden Zeit in London eine Nachricht an eine Freundin; ein Stream of Consciousness, der die Sorgen, Nöte und Fragen einer Frau in ihren Zwanzigern beschreib. Fünf Jahre später ist daraus ein choreografiertes Tanzgedicht geworden, das den Weg dieser Frau durch eine Mischung aus zeitgenössischem und traditionellem schottischem Tanz, Live-Looping-Musik, Performance und Text nachzeichnet. Eine Hommage an die Erde, den Kosmos, das Winzige, die Magie, die Bedeutung, den Moment, alles, was vergangen ist und was noch kommen wird.
Neben «And» präsentiert Mclean auch ein exklusives Work in Progress-Sharing ihres neusten Werks «Futuristic Folktales». Welche Geschichten werden dereinst von der heutigen Zeit erzählt werden? Drei Performer*innen zeichnen auf der Bühne das Bild einer futuristischen utopischen Welt, in der die Wünsche und Sehnsüchte aller Menschen bezüglich Fortpflanzung respektiert, geteilt und ermöglicht werden. Sie verhandeln nicht nur die Frage nach reproduktiven Rechten, sondern erforschen auch die Folklore ihrer Herkunftsorte auf der Suche nach einem besseren Verständnis für die Kapitalisierung von anderen Kulturen, Aneignung und Eigentum.
- https://vimeo.com/801911966
- www.iamcharlottemclean.com
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This is a Robbery!
Theater Marie
- | 02.03.2023 | 03.03.2023 | 04.03.2023 |
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Spiel: Rachel Braunschweig, Johanna Dähler, Chantal Dubs, Anna Gluenz (Junge Marie), Florentine Krafft, Anna-Katharina Müller, Elly Suter (Junge Marie), Sina Wilhelm (Junge Marie). Text: Martina Clavadetscher. Regie: Manuel Bürgin. Bühne/Licht: Thomas Giger. Kostüm: Gwendolyn Jenkins. Musik: Martin Gantenbein. Dramaturgie: Maria Ursprung. Technik: Andreas Bächli, Peter Luginbühl. Produktionsleitung, Vermittlung: Andrea Brunner. Assistenz: Elisa Scheidegger. Hospitanz: Lorena Cipriano. Kostümassistenz: Valentina Gasche. Fotos: Valentina Verdesca, Ingo Höhn. Produktion: Theater Marie. Koproduktion: Bühne Aarau, Kurtheater Baden, Neues Theater Dornach, Tojo Theater Reitschule Bern.
Wer es sich leisten kann, startet eine Revolution! Wie würde Friedrich Schiller sein grosses Unruhestück «Die Räuber» wohl heute schreiben? Dieser Frage stellt sich die Schweizer Buchpreisträgerin Martina Clavadetscher und überschreibt kurzerhand Schiller mit ihrer eigenen unverwechselbaren Handschrift. «This is a Robbery!» erzählt temporeich und humorvoll von den durchlässigen Grenzen zwischen Recht und Unrecht, vom Drang nach Freiheit und vom Versuch, die scheinbar festgelegten Rollen abzustreifen und neu zu gestalten.? In der Inszenierung von Manuel Bürgin und dem Theater Marie erprobt ein achtköpfiges weibliches Ensemble den Widerstand und testet aus, wie es sich anfühlt, wenn das Ideal zum Leitstern des eigenen Handelns wird. Koste es, was es wolle.
- https://vimeo.com/792624899
- www.theatermarie.ch
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Lustiger Dienstag 110
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 28.02.2023 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Fotos: Fabian Meierhans. Mit der freundlichen Unterstützung von Stadt und Kanton Bern, Burgergemeinde Bern und Genossenschaft Migros Aare. Keine Reservation möglich!
Auch bei der 110. Ausgabe in der 20. Staffel im 21. Jahr des Variété-Gefässes LuDi hängt vieles wieder von der Imaginationskraft des Publikums ab. Eine Möglichkeit des Zugangs könnte sein, sich vorzustellen, ein*e Naturbeobachter*in zu sein und eine Spezies vor Augen zu haben, die es aus plausiblen Gründen nicht in die Artenschutzkonferenz geschafft hat: das Publikum quasi als Zeug*innen eines (Natur?-)Schauspiels von vier Letzten ihrer Art in ihrem natürlichen Habitat. Ihre natürliche Verhaltensweise ist, mit professionellem Dilettantismus zu verblüffen, moderierend durch die Mixed Show zu führen und sich balzend in Szene setzen. Dieses Diorama wird durch gebietsfremde Gastauftretende ergänzt, die für Artenvielfalt sorgen. Und abgerundet wird die Exkursion wie immer mit dem Publikumswettbewerb.
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Im Tal der Erinnerung
Rolf Hermann & Nadja Stoller
- | 24.02.2023 |
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Geschichten & Musik von und mit Rolf Hermann & Nadja Stoller. Fotos: Nils Sandmeier. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern. Auf Hoch- und Walliserdeutsch.
Ein Spaziergang durchs Gebirge, wo der Himmel in den Augen ruht. Eine Sennerin, die so schallend lacht, dass die Gletscher zu knistern beginnen. Ein Schafhirt, dem eine Herde entführt wird. Und ein Kind, das des Nachts von Rehen träumt und nichts sehnlicher wünscht, als sich in eine blühende Wiese zu verwandeln.
Gemeinsam mit der Musikerin Nadja Stoller lässt der vielfach ausgezeichnete Autor und Spoken-Word-Künstler Rolf Hermann Bilder und Klänge ineinander fliessen, bis die Dinge untrennbar sind: Kindheit und Landschaft, Melancholie und Witz, Erinnerung und Schönheit.
- www.kunstprojekte.ch
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Drü Insle
Triplette
- | 19.02.2023 |
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Spiel: Nicole Lechmann, Irene Wespi, Sylvie Kohler. Produktionsleitung: Isabelle Odermatt. Fotos: Christian Felber. Ab 3 Jahren mit anschliessender Bühnenbegehung.
Drei Figuren leben allein auf drei unterschiedlichen Inseln. Sie schreiben, backen, hämmern und freuen sich über den Besuch der Möwen. Doch abends, wenn es dunkel wird, fühlen sie sich einsam und sehnen sich nach Freundschaft.
Plötzlich entdecken sich die drei und wollen sich kennenlernen. Doch wie kommen sie über das Wasser? Ob vielleicht die Möwen helfen können?
Mit Witz und Poesie präsentieren Triplette ein Kurzstück voller Musik, Gesang und Bewegung über das Einsam sein, Sehnsucht haben und Freund*innen finden.
- www.triplette.ch
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greywax 140
Victor Rottier & Ensemble
- | 16.02.2023 | 17.02.2023 | 18.02.2023 |
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Inszenierung/Choreografie: Victor Rottier. Tanz: Angela Demattè, Egon Gerber, Melissa Kieffer, Aline Perino, Niki Anjes Stalder, Juan Tirado. Musik: Martin Waespe. Kostüme: Luisa Later. Bühnenbild: Anan Striker. Lichtdesign: Pascal Pompe. Produktionsleitung: Niki Anjes Stalder. Produktionsassistenz: Melissa Kieffer, Victor Rottier.
Wie eine Gewitterzelle füllen und durchdringen sieben Körper mit sieben Stimmen den Raum. Die Atmosphäre ist geladen. Sie testen ihr Verständnis der Welt und füreinander. Sie suchen nach Wegen, mit Bullshit und Meinungsverschiedenheiten umzugehen und dabei gleichzeitig in der Realität des Geschehens verankert zu bleiben. Sie erkunden ihre Freiheit, die unerreichbar und doch zum Greifen nah scheint. So vermischen sich Text und Tanz immer mehr zu einem wilden und physischen Theatersturm.
In «greywax 140» versuchen sechs Tänzer*innen und ein Musiker, zwischenmenschliche Beziehungen und Konfliktsituationen durch Bewegung auszudrücken und einen Umgang mit der Komplexität einer Gegenwart voller Widersprüche zu finden.
- www.victorrottier.org
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LIT 3
Laura Higson, Valerie von Bechtolsheim, Maria-Lusie Tzikas, Harun Roci
- | 04.02.2023 |
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Junges Literaturfestival in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturinstitut Biel. Konzept/Kurat: Andri Bänziger. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Nach einem dreijährigen Boxenstopp ist das junge Schreiben im Tojo endlich wieder am Start und geht mit dem niederschwelligen Literaturfest «lit» in die dritte Runde. An zwei Abenden präsentieren insgesamt acht aktuelle oder ehemalige Studierende des Schweizerischen Literaturinstituts Biel während ca. 15 Minuten je Texte nach ihrem Gutdünken. Die Bühne bietet Platz für vieles: Experimente und Bewährtes, Überraschendes und Altbekanntes, Prosa und Lyrik, und vielleicht sogar ein wenig Spoken Word. Das Setting ist und bleibt klassisch spartanisch: Stuhl, Tisch, Glas, Mikrofon. Los geht’s!
- www.literaturinstitut.ch
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LIT 3
Sagal Maj Comafai, Olga Lakritz, Malwina Ledniowska, Andri Bänziger
- | 03.02.2023 |
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Junges Literaturfestival in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturinstitut Biel. Konzept/Kurat: Andri Bänziger. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Nach einem dreijährigen Boxenstopp ist das junge Schreiben im Tojo endlich wieder am Start und geht mit dem niederschwelligen Literaturfest «lit» in die dritte Runde. An zwei Abenden präsentieren insgesamt acht aktuelle oder ehemalige Studierende des Schweizerischen Literaturinstituts Biel während ca. 15 Minuten je Texte nach ihrem Gutdünken. Die Bühne bietet Platz für vieles: Experimente und Bewährtes, Überraschendes und Altbekanntes, Prosa und Lyrik, und vielleicht sogar ein wenig Spoken Word. Das Setting ist und bleibt klassisch spartanisch: Stuhl, Tisch, Glas, Mikrofon. Los geht’s!
- www.literaturinstitut.ch
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Die Geschichte vom Onkelchen
La Grenouille
- | 25.01.2023 | 27.01.2023 | 28.01.2023 | 29.01.2023 |
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Nach dem Kinderbuch von Barbro Lindgren. Von La Grenouille. Text: Thomas von Brömmsen, Lars-Erik Brossner. Spiel: Antoine Zivelonghi, Christoff Raphaël Mortagne, Emilia Catalfano. Live-Musik: Sara Grimm, Noémie de Rahm, Franziska Baran, Ueli Steiner, Magdalena Dimitrov-Locher, Barbara Gasser, Lucie Chollet. Inszenierung: Charlotte Huldi. Musikalische Leitung: Barbara Gasser. Bühnenbild: Marie Gisep. Kostüme: Barbara Krämer. Ab 5 Jahren.
In seinem Haus am Waldrand lebte der kleine Onkel, ganz allein. Er war sehr einsam. Niemand kümmerte sich um ihn, obwohl er so nett war. Alle fanden ihn zu seltsam und auch seinen Hut mochten sie nicht leiden. Es half auch nichts, dass er ihnen freundlich Guten Tag sagte. Nachts weinte der kleine Onkel, weil er so einsam war. Eines Tages heftete er Zettel an die Bäume, darauf stand: „Einsamer Onkel sucht einen Freund.“
Dann setzte er sich auf die Treppe vor sein Haus und wartete. Er wartete zehn Tage und zehn Nächte – doch niemand kam. Niemand wollte sein Freund sein. Am zehnten Tag aber wachte er von einer kalten Nase in seiner Hand auf. Ein grosser Hund schaute ihn an …
Drei Schauspieler*innen und ein Streichquartett erzählen diese einfühlsame und liebevolle Geschichte über Einsamkeit und Freundschaft. Ein Musiktheater fast ohne Worte.
- www.lagrenouille.ch
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Von Sinnen singen
Frauenchor Reitschule
- | 20.01.2023 | 21.01.2023 | 22.01.2023 |
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Gesang: Angelika, Anita, Anna, Anna, Carmen, Christina, Deborah, Dora, Esther, Eva, Evelyn, Heike, Helen, Lilo, Livia, Maria, Michaela, Nicole, Patricia, Rebecca, Sandrine, Sandrine, Silvia, Tara, Yvonne. Musikalische Leitung: Anke Held, Lisa Hasler. Inszenierung: Jürg Halter.
Der Frauenchor Reitschule singt von Sinnen über Sinn und Unsinn.
Die 25 Frauen zwischen 30 und 70 Jahren fühlen sich der Reitschule und ihrer Geschichte verbunden und singen gemeinsam, weil es ihnen Spass macht und weil sie etwas zu sagen haben. Die Sängerinnen bestimmen die Auswahl der Lieder, die Gestaltung des Programms und die Durchführung der Konzerte selbst. Die Lieder umkreisen stets ein bestimmtes Thema und kommen aus unterschiedlichen Stilrichtungen und Sprachregionen. Während ungefähr einem Jahr wird das neue Programm erarbeitet, das dann in der Regel in der Heimspielstätte des Chors, dem Tojo Theater, zur Aufführung kommt.
Für das aktuelle Programm wird der Chor von Lisa Hasler und Anke Held, zwei professionellen Musikerinnen, gesanglich angeleitet und dirigiert. Für die Inszenierung konnte der Schriftsteller und Spoken Word Artist Jürg Halter gewonnen werden.
- frauenchor-reitschule.ch
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NO WEF Winterquartier 2023
Film, Vorträge und Diskussionen im Kino der Reitschule und im Tojo
- | 05.01.2023 | 06.01.2023 | 07.01.2023 | 08.01.2023 |
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Genaues Programm auf www.nowef-winterquartier.ch Kollekte / Keine Reservation.
Wie jedes Jahr werden sich auch im Januar 2023 die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft in Davos treffen. Sie treffen sich nicht, um zu diskutieren und zu sich beraten, sie treffen sich, um ihre Macht zu festigen und auszubauen.
Und wie jedes Jahr wird auch im Tojo Theater zu einem Treffen eingeladen. Das NO WEF Winterquartier bildet einen kritischen Gegenpol zum World Economic Forum und befasst sich mit revolutionären und progressiven Bewegungen auf der Welt.
Die diesjährige Ausgabe am ersten Wochenende des neuen Jahres beinhaltet Vorträge zu verschiedenen Arbeits- und Befreiungskämpfen: So werden Berichte verschiedener linksradikaler Organisationen präsentiert, wie der Irish Republican Socialist Party, den Angry Workers aus Grossbritannien, S.I. Cobas aus Italien und der Kampagne «Offensive contre les féminicides – Offensiv gegen Feminizide». Aber auch Einzelpersonen wie Gregor Wakounig, der die Antifaschistische Bewegung Japans porträtiert, werden zu Wort kommen.
Zudem stellt sich im Rahmen des Vorprogramms im Kino der Reitschule am Donnerstag, 5. Januar, die Initiative Oury Jalloh vor und tags darauf wird der Film «Gegen den Strom – Abgetaucht in Venezuela» gezeigt.
Das Winterquartier ist sowohl ein Protest gegen das WEF als auch eine Möglichkeit, Alternativen dazu zu organisieren und aufzubauen. Lassen wir die Zukunft nicht den Herrschenden, nehmen wir sie selbst in die Hand! Selbstbestimmt und solidarisch!
Das genaue Programm mit allen Veranstaltungen findet sich unter www.nowef-winterquartier.ch.
- www.nowef-winterquartier.ch
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Tojo-Disko
Völlig losgelöst – The Real Eighties
- | 25.12.2022 |
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Mit: DJs Völlig losgelöst und VJ-Crew Finn Damaged.
Heuer, Kinder wird’s was geben, heuer werden wir uns freun!
Welch ein Trubel, welch ein Leben wird in unserm Hause sein!
Kleine Taschenlampe, brenn! Weise mir den Weg durch die Nacht der Nächte und Du, begleite uns dabei. Tanze die Weihnacht zum Tag! Why Nacht? Singe jubelnd mit zu Hits der legendären 80er. Ob Boy George, Girls just wanna have fun oder People are People, an dieser Party ist für alle was dabei! Das fabulöse DJ Kollektiv Völlig losgelöst beschert himmlische Hits aus einer anderen Zeit und die Magier der VJ-Crew Finn Damaged aus dem Upper City Land huldigen Euch mit visuellem Weihrauch, Gold und Myrrhe. Sweet dreams are made of this! Live is life, nah naah nah nah nah!
Seit Jahrzehnten bewährt und nach zweijährigem Eis endlich alle Jahre wieder, ist und bleibt die apokalyptische Tojo-Disko das beste Allheilmittel zur Endabschüttelung der konsumwahnsinnigen Weihnachtszeit und zum süssen Vergessen aller strapaziösen herkunftsfamiliären Christgeburtsfeiern. So sicher wie das Amen in der Kirche.
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beziehungsweise
Merge Dance Collective
- | 16.12.2022 | 17.12.2022 |
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Konzept/choreografische Leitung: Audrey Wagner. Tanz/Choreografisches Material: Arlette Dellers, Franka Rosalie Feder, Niki Anjes Stalder, A. Wagner. Tanz: Hannah Juliane Steenbeck. Dramaturgische Begleitung: Marie Alexis. Musik: Theodor Diedenhofen. Kostüme: Morris Manser. Licht: Daniel Tschanz. Technik: Eric Scherrer. Fotos: Birgit Mantek. Produktion: Merge Dance Collective. Koproduktion: Stadt Winterthur, Theater am Gleis Winterthur.
Symbiotische und toxische. Zu Freund*innen, Partner*innen, zu sich selbst. Gleichzeitig. Über jede Person spannt sich ein grosses Netz an Beziehungen. Es gibt Abzweigungen, Kreuzungen und Überlappungen. Manche brechen ab, andere werden zwar kaum gepflegt, bleiben aber unser Leben lang bestehen. «beziehungsweise» zeigt fünf Tänzerinnen auf der Suche nach ihrer eigenen Rolle in dem komplexen, menschlichen Beziehungsnetz, das sie umgibt. Das Quintett macht die Kraft und Komplexität von Dynamiken innerhalb vier verschiedener Beziehungsgeschichten erlebbar. Während diese sich mehr und mehr vermischen, tauchen Rollenkonflikte auf. Eine Geschichte beeinflusst die andere, unterbricht sie und fliesst in die anderen ein.
Choreografiert von vier Choreografinnen und zusammengefügt zu einem vielseitigen und physischen Tanzabend, repräsentiert «beziehungsweise» das Merge Dance Collective in der Diversität ihrer Bewegungssprache sowie in ihrem Prozess als Tanzkollektiv.
- www.vimeo.com/755212572
- www.mergedancecollective.com
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THANKS
Schmelzpunkt
- | 09.12.2022 | 10.12.2022 |
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Spiel/Musik: Muheieddin El Burki, Mirjam Hässig, Ramazan Rahimi, Tonia Roller. Regie/Dramaturgie: Meret Feigenwinter, Daria Thüringer. Produktionsleitung: Roman Rieder.
Im Garten hat man Zeit. Zeit für Spiel, Zeit für zärtliche Begegnungen zwischen Thymian, Rosen, Minze und Ahorn. Gemeinsam erzählen vier Menschen Geschichten, an die sich niemand mehr erinnert. Gemeinsam lauschen sie dem Echo des Widerstands, welches von ausserhalb des Gartens ruft. Widerstand ist draussen – sie sind drinnen. In Sicherheit, dankbar. Sie ziehen sich zurück in gemeinsame Routinen, übersetzen Spiele in Tanz, Sprache in Musik. Sie finden sich wieder in einem Märchen, im Garten, der ihnen ganz allein gehört.
Gegen den Trend des Rückzugs in die eigenen vier Wände und des Dankbarseins sucht Schmelzpunkt nach Strategien, mit der Verantwortung der eigenen Privilegien umzugehen. Gar keine so leichte Aufgabe in einer Welt, in der Verantwortung immer leichtfertiger übergangen wird. Da helfen auch die Ratschläge von „Joy“, der artifiziellen Stimme, nicht weiter. A state of mind. A theatrical experience.
- www.schmelzpunkt.art
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Suppe Seife Seelenheil
Matto Kämpf / Evelinn Trouble
- | 02.12.2022 | 03.12.2022 |
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Buchtaufe von und mit Matto Kämpf. Musik: Evelinn Trouble. Technik: Lola Rosarot, Jasmina Serag. Büchertisch: Buchhandlung zum Zytglogge. Fotos: Noëlle Guidon, M. Kämpf. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Der Mann gehört abgeklärt. In Belgrad der Polizei entlaufen, irrt er in Handschellen durch die serbische Provinz. Ob das gut kommt? Auf der Schweizer Botschaft in Sarajewo wird der zerzauste Mann wieder aufgepäppelt und anschliessend repatriiert. Zuru?ck in der Schweiz wird seine Ausflucht unter die Lupe genommen.
In seinem dritten Roman seziert Matto Kämpf so liebevoll wie gnadenlos den Lebensentwurf eines Mannes im mittleren Alter, der an der Welt und sich selbst verzweifelt. Die grosse Kämpf’sche Kunst zeigt sich dabei einmal mehr in der Art, wie er in ausgelassener Komik ganz beiläufig die grossen, existenziellen Fragen aufwirft. Unterstützt wird Kämpf von der Musikerin Evelinn Trouble, die ihre Songs ebenso brachial wie zärtlich und mit elementarer Wucht interpretiert und und inszeniert.
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Lustiger Dienstag 109
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 29.11.2022 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gastauftretenden. Regie: Dominique Jann. Fotos: Fabian Meierhans. Keine Reservation möglich!
Zu Beginn des Ereignisses mit Unterhaltungs-, zum Teil auch Informationscharakter stolpern die vier Protagonist*innen der LuDi-Crew auf die Bühne und versuchen, ein Thema zu etablieren. Magic Henä, ein Zauberer, der seine Tricks aus einem Zauberkasten ab 5 Jahren bezieht, nur dass er nicht geübt hat. Hans Franz Nägeli, Moderator, Retter der Menschheit (zumindest der berndeutschen) und pessimistischer Aufklärer der Show. AD Will Lee, ein klassischer Versager, der sich deshalb vermeintlichen Klassikern widmet. Und Helenka Romantickova, mit Migrationsvordergrund aus dem westlichen Osteuropa, Quotenfrau und unbestritten das musikalische Highlight der Show. Gastauftretende von nah und fern lockern den Abend auf. Und der Publikumswettbewerb lockt mit seinem ureigenen Humor und dem handfesten Preis.
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Wildern
Collectif barbare
- | 24.11.2022 | 25.11.2022 | 26.11.2022 | 27.11.2022 |
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Ein installatives Musiktheater frei nach dem gleichnamigen Gedichtband von Raphael Urweider. Konzept/Regie: Astride Schlaefli. Musik/Performance: Vera Kardos. Stimmen: Isabelle Menke, Vivianne Mösli, Irina Ungureanu, Michael Wolf. Dramaturgie: Natania Prezant, Fabienne Naegeli. Komposition/Arrangement: Armelle Scholl, Anna Trauffer, Astride Schlaefli. Sounddesign/Ton/Licht: Christian Kuntner. Bühne/Ausstattung: Roger Wirz, Katarina Sarnowski. Elektronik: David Merz. Beratung Licht: Michael Omlin, Hansueli Trüb. Regieassistenz: Charlotte Wittmer, Susanne Boelle. Fotos: Fabrice Nobs. Koproduktion: Theater Winkelwiese Zürich, Bühne Aarau, Gare du Nord Basel, Tojo Theater Reitschule Bern.
In einer Installation, einer fragilen Behausung, gefüllt mit wertvollen Erinnerungen und den wichtigsten Dingen des Lebens, inszeniert Astride Schlaefli die Musikerin Vera Kardos. Dabei wird das Publikum auf eine klangliche und poetische Reise durch Länder und Jahreszeiten in die lyrische Welt von Raphael Urweider mitgenommen. Allein in diesem Hybrid zwischen Eremitenklause, Isolationszelle, Überlebensbunker und Tonstudio entwirft Kardos einen Kosmos für sich. Sie kocht, isst, hört Radio, übt Geige und vertont nostalgisch die Stimmen ihrer Freund*innen. Alsbald kippt die Szenerie, die Ordnung gerät ins Wanken, Kontrollverluste mehren sich – was nun? Angst, Rückzug oder Flucht nach vorn? «Wildern» fragt nach unserem Verhältnis zur Globalisierung und Natur. Sinnlich und eigenwillig greift das Musiktheater die Einsamkeit und Überforderung des Menschen angesichts der ökologischen Krise auf.
- www.collectif-barbare.ch
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Das Maddock Manifest
Benjamin Burger
- | 17.11.2022 | 18.11.2022 | 19.11.2022 |
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Konzept/Performance/Bühne: Benjamin Burger. Kostüm: Henriette Herm. Technik: Robert Meyer. Regieassistenz: Yanik Riedo. Dramaturgische Beratung: Andreas Storm. Œil extérieur: Andreas Storm, Sabina Aeschlimann, Dimitri Stapfer. Koproduktion: Fabriktheater Rote Fabrik Zürich.
Eine Soloperformance, in der Benjamin Burger seine enigmatische Suche nach dem verschollenen Manifest des verstorbenen Künstlers Hermann Maddock rekonstruiert.
Benjamin Burger verhandelt seine persönliche Sehnsucht nach Autonomie und Wirkung im heutigen Hyperkapitalismus und stellt dieses Begehren gleichzeitig überraschend grotesk und kritisch zur Disposition.Hermann Maddock nahm sich 1998 in einer Detroiter Galerie während einer Kunstaktion das Leben. Der akribisch geplante Suizid war seine letzte Auflehnung gegen die Vereinnahmungskräfte des Kapitalismus. Er hinterliess ein Manifest, in dem er zur Selbstauslöschung als Widerstandsakt aufruft. Allerdings wurde das Manifest aus Angst vor dessen vermeintlicher Wirkung nie veröffentlicht. Im Verlauf des Abends taucht Benjamin immer tiefer in das zwiespältige Wesen Maddocks ein und die Biografien beider Künstler durchdringen sich. Benjamin findet sich zunehmend in dasselbe Dilemma Maddocks verstrickt und es kommen Zweifel an seiner Integrität und seinen Motiven in dieser Performance auf.
- www.benjaminburger.ch
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Shadows
Das Theater-Pack
- | 09.11.2022 | 11.11.2022 | 12.11.2022 |
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Konzept/Installation/Performance: Hansueli Trüb. Regie: Astride Schlaefli. Musik/Tontechnik: Christian Kuntner. Maschinenbau: David Merz. Lichtberatung: Michael Omlin. Technik: Jan Humbel. Tourneetechnik: Lukas Hallauer. Fotos: Chris Iseli. Grafik: André Hartmann – Phosphat. Produktion: Das Theater-Pack. Koproduktion: Bühne Aarau.
Die Bühne ist leer. Hinten im Dunkel nimmt man einen Tisch wahr und einige Gegenstände. Dann betritt der Schattenspieler die Bühne mit einer Taschenlampe. Er leuchtet herum. Erste zufällige Schatten. Er sucht sich seinen Weg bis nach hinten, zu seiner Werkstatt. Von Anfang an ist die Situation gegeben: Heute Abend ist er der Meister. Der kleine Schattenspieler im grossen Raum. Er schaltet einen Plattenspieler an, legt sorgfältig eine Platte auf. Irgendwo beginnt leise das Geräusch einer Modelleisenbahn, die sich ganz langsam dem Publikum nähert. Der Schattenspieler stellt seine Bockleiter irgendwo ab, steigt nach oben, zieht an einer Schnur und senkt ein erstes Seidentuch. Eine Stadtkulisse entwickelt sich. Eine Stadt erwacht, Grossstadt, Lärm, Puls, Hektik, Unübersichtlichkeit …
Hansueli Trüb ist der einzige Schweizer Schattenspieler, der sich den zeitgenössischen Möglichkeiten dieser Kunst bedient. Er ist ein Illusionist, kann das Publikum in die Irre führen, um anschliessend alles zu entschlüsseln – oder auch in der Illusion stehen zu lassen. Eine Komposition für Licht, Schatten und Musik. Eine Schattensymphonie.
- https://www.arttv.ch/buehne/das-theater-pack-shadows/
- www.theaterpack.ch
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Making Memories
Gisi/Münnich
- | 03.11.2022 | 04.11.2022 |
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Konzept/Regie: Anne-Kathrine Münnich. Konzept/Performance: Sebastian Gisi. Live-Kamera/Performance: Sven Peetom. Soundkonzept/Live Sound: Lukas Stäuble. Actiondramaturgie: Lorenz Nolting. Bühnenbau/Technik: Vinzent Gisi. Lichtkonzept/Technik: Pina Schläpfer. Outside Eye: Patrick Gusset. Fotos: Moritz Schermbach. Produktion: Landholz Productions. Produktionsleitung: Flurina Brügger, Gilda Laneve. Koproduktion: Roxy Birsfelden. Deutsch, Englisch, Holländisch mit deutschen Übertiteln.
Wo kommen meine Grosseltern her? Wie sah ihr Leben wirklich aus?
Sebastian Gisi, schweizerisch-niederländischer Theatermacher, und Sven Peetoom, niederländisch-indonesischer Filmemacher, finden auf diese Fragen keine einfache Antwort. Ihre Grosseltern sind in der ehemaligen Kolonie Nederlands-Indië, dem heutigen Indonesien, geboren und aufgewachsen. Über diese Zeit wird in ihren Familien jedoch geschwiegen. Dieses Schweigen wollen sie brechen. Sie stellen Fragen, sie graben in den Archiven, sie tauchen in ihre schönsten Kindheitserinnerungen ein, reissen aber auch alte Wunden auf. Gemeinsam unternehmen sie den Versuch, die koloniale Verstrickung ihrer Familienbiografien zu thematisieren und sich den damit verbundenen Fragen nach der Verantwortung zu stellen.
- https://vimeo.com/712192403
- www.landholzproductions.com
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!! ABGESAGT !! DRUFFÄ.
Peter Reichen, Roland Reichen und Jonathan Liechti
- | 28.10.2022 |
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Lesung von und mit Peter Reichen, Roland Reichen und Jonathan Liechti. Technik: Giulio Gasparoli. Fotos: J. Liechti. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Pit ist seit über 25 Jahren „druffä“, das heisst süchtig nach harten Drogen. In Wort und Bild gibt der Porträtband «DRUFFÄ.» Einblick in sein Leben in einer betreuten WG in Köniz bei Bern; begleitet ihn zur kontrollierten Drogenabgabe, wo er sein Heroin bezieht; zeigt ihn bei der Arbeit, auf Besuch bei seinen Eltern in Spiez, am Grab seiner Freundin – und auf der Gasse, auf der Suche nach einem Briefli Weissem ...
«DRUFFÄ.» dokumentiert ein Leben, wie es der öffentlichen Wahrnehmung in der Schweiz heute weitgehend entrückt ist, ein Leben in dauerhafter schwerer Sucht am sozialen Rand. Der Fotograf Jonathan Liechti hat Pit über mehrere Jahre mit der Kamera begleitet. Seine Fotografien ergänzen Geschichten aus dem Suchtalltag, die Pit seinem Bruder erzählt hat, dem Schriftsteller Roland Reichen.
- https://www.youtube.com/watch?v=cMl-WtxxNYk
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Lustiger Dienstag 108
Das Cœur à la Crème de la Kleinkunst!
- | 25.10.2022 |
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Mit der LuDi-Crew: Helena Danis, Robert Stofer, Markus Schrag, Thomas Laube und illustren Gäst*innen. Regie: Dominique Jann. Fotos: Marco Frauchiger. Keine Reservation möglich!
Mit dem LuDi 108 beginnt die 20. Staffel des Varieté-, Kleinkunst- und Besserwisserei-Gefässes Lustiger Dienstag. Also nicht Ende Gelände! Die drei alten weissen Gerontokomiker und ihre Betreuerin machen weiter! Alte Herren, alte Witze, Nachhaltigkeit pur! Wie seit neunzehn Herbsten spielt der LuDi im Tojo Theater auf. Mit fulminanten Gastauftretenden und dem diversen, inklusiven, partizipativen und nachhaltigen Publikumswettbewerb. Und natürlich mit der obligaten LuDi-Crew: Helenka Romantickova, musikalische Immigrantin aus dem Westen Osteuropas, AD Will Lee, der sich um Klassiker aller Art kümmert, Mägic Henä, der autodidaktische Zauberer aus der Grossillusionshochburg Hasle-Rüegsau und Hans Franz Nägeli, der mässig gelaunte Moderator, der das Publikum mittels seiner Einschätzung der Weltlage tröstet. Auch im 20. Jahr ist bei diesem Abend vieles möglich und alles unklar.
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Unter Drachen
Bronic/Röhrich
- | 20.10.2022 | 21.10.2022 | 22.10.2022 |
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Regie: Patricija Bronic. Text: Hanna Röhrich. Spiel: Nadja Rui. Bühne: Nora Müller. Musik: Tobias Schmitt. Technik: Lola Rosarot. Outside Eye: Annalena Küspert. Theaterpädagogik: Lena Regahl, Elena Maron. Fotos: Miriam Elias. Produktionsleitung: Irene Andretto, P. Bronic, H. Röhrich. Koproduktion: Junges Nationaltheater Mannheim. Ab 8 Jahren.
Wie ist es, eine geliebte Person zu verlieren? Wie kann eine Beziehung auch nach dem Tod weitergehen und was tröstet uns? Manche Erinnerungen gehen nie – andere verwandeln sich in neue Rituale mit anderen Menschen. Ira hat etwas gebaut: eine eigene Welt für Gefühle, einen Erinnerungsspielplatz. Das Publikum wird eingeladen, in Iras Welt einzutauchen, die geprägt ist von gemeinsamen Erlebnissen mit ihrem Grossvater Mate und von der Zeit nach dessen Tod. Ira ermutigt alle dazu, die eigenen Gedanken schweifen und Gefühle zuzulassen. Zwischen Marillenschnaps, Öllampen und Schneckenkacke wird sie zu einer Superheldin … «Unter Drachen» ist eine Stückentwicklung zum Thema Tod und Trauer für alle Menschen ab 8 Jahren.
Gefördert durch:
Kulturförderung der Stadt Bern, Kulturförderung der Stadt Biel, Swisslos – Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Ernst-Göhner-Stiftung, GVB Kulturstiftung, Kinder- und Jugendkultur Stadt Bern, Schweizerische Interpretenstiftung, Migros Kulturprozent, BEKB Förderfonds, passive attack ag
- https://www.youtube.com/watch?v=2zQtOL0x7b8
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Popular Context
Romanesco Duo
- | 07.10.2022 | 08.10.2022 |
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Performance: Romane Bouffioux, Corentin Barro. Technik: Erwin Fonseca.
Die multimediale Konzert-Performance «Popular Context» vereint Elektroakustik, Perkussion, Musiktheater und elektronische Klänge. Das Romanesco Duo weicht vom sogenannten „klassischen“ Konzert ab, bei welchem Stücke, die nicht unbedingt thematisch in Verbindung stehen, schlicht aneinandergereiht gespielt werden. Zwischen komplexer zeitgenössischer Musik, „Pop“-Klängen, die für das Ohr zugänglicher klingen, und Klangspielen mit Alltagsgegenständen – einem Fahrrad, elektrischen Zahnbürsten, Dosen usw. – bauen Romane Bouffioux und Corentin Barro einen roten Faden, eine klangliche, aber vor allem visuelle Verbindung auf. Das Medium Video ist denn auch in diesem Konzert sehr präsent und verleiht dem Duo eine persönliche Ästhetik; eine Vision, die ehrlich und ernsthaft, aber auch fantasie- und humorvoll ist und manchmal gar an Ironie grenzt.
- https://www.youtube.com/watch?v=33eRNB16DSs
- www.romanebouffioux.ch/romanesco-duo
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WE stand UP!
Inklusive Comedy Show von Lucify.ch
- | 02.10.2022 |
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Von und mit: Caro Knaack, Fairis Osman, Raquel Foster, Zaher Al Jamous. Koordination: Anna Butan. Technik: Lola Rosarot. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Am 02. Oktober bringen Migrant*innen und Geflüchtete auf humorvolle Weise wichtige Themen auf die Bühne des Tojo Theaters. Dazu gehören lustige, schmerzvolle und teilweise auch tabuisierte Aspekte des Migrationsprozesses in der Schweiz: Diskriminierung, Flucht, Klischees und vieles mehr. Eingeladene Stand Up-„Stars“ sind Caro Knaack und Fairis Osman.
Oft ist Verlassen einer vertrauten Umgebung ein schmerzhafter Prozess. Wie kann man sich in einem neuen kulturellen Umfeld wohlfühlen? Wie findet man seinen eigenen Platz? Wodurch fühlen sich Personen zusammengehörig? Lachen hat das Potenzial, über Veränderungen nachdenken zu lassen, und die Kraft, zur Überwindung von Traumata beizutragen. «WE stand UP!» fördert die Schaffung neuer sozialer Werte durch den Prozess der aktiven kulturellen Teilhabe. Lucify.ch gibt Menschen mit Asyl- und Migrationserfahrung ein Instrument, um sich auszudrücken, damit die stereotype Darstellung des Andersseins in der Schweizer Gesellschaft kreativ und humorvoll dekonstruiert werden kann.
- www.lucify.ch
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Souhung
vanderbolten.production
- | 23.09.2022 | 24.09.2022 | 25.09.2022 |
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Spiel/Konzept: Max Gnant. Regie/Dramaturgie: Maria Rebecca Sauter, David Koch. Szenografie: Lea Niedermann. Licht/Technik/Bühnenbau: Jonas Schaller. Theaterpädagogik: Lena Steinemann, Nina Balmer. Grafik: Sandra Zimmermann. Produktion/Koordination: Christopher Kriese, Donia Sbika. Koproduktion: Theater am Gleis Winterthur, Theater im Kornhaus Baden, Tojo Theater Reitschule Bern.
«permanän zexuel totau über pefridige, mini wirpu süle riläxt wine toti chaz»
Basierend auf Martin Franks zu Unrecht in Vergessenheit geratenem Roman „Ter Fögi ische Souhung“, erzählt Max Gnant in einer Solo-Performance assoziativ und bruchstückhaft die Geschichte einer bedingungslosen, queeren und selbstzerstörerischen Liebe. Mal als seelische Innenschau, mal als Beschreibung alltäglicher Vorgänge. Dabei fungiert der Raum, in dem sich Gnant bewegt, als unsichtbarer Gegenspieler, der sich immer wieder anders präsentiert. So muss der Performer sich ständig neu positionieren; fast so, als würde der Raum selbst ihn ausgrenzen, quälen und herausfordern. Die Atmosphäre ist intim, rauschhaft und geprägt vom Verlust des Zeitempfindens, durchbrochen von glasklaren Gefühlen, Visionen und dem Unvermögen, in dieser genormten Welt seinen Platz zu finden. Ein Plädoyer für Fragilität und Offenheit.
Mit freundlicher Unterstützung von: Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Stadt Zürich Kultur, Stadt Winterthur Kultur, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Elisabeth Weber Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung, Migros-Kulturprozent
- https://vimeo.com/675018308
- www.souhung.love
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!! ABGESAGT !! Warum liegt mein Herz so schwer bei euch
Die Vorstellungen müssen leider wegen Krankheit abgesagt werden! – Les Copines
- | 15.09.2022 | 16.09.2022 | 17.09.2022 |
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Spiel: Franziska Braun, Rebecca-Maria Motzel Lucas Guigonis. Text: Julie Guigonis. Regie: Miriam Klahn, Erma Becirovic, L. Guigonis. Konzept/Dramaturgie: J. Guigonis, Luca Maier, Helene Doppler, L. Guigonis, Clara Sandau. Musikalische Leitung: Nino Tsimakuridze. Live-Musik: Hanna Westermeyer, Noam Ahrens, L. Maier, J. Guigonis. Ausstattung: L. Guigonis, C. Sandau.
Zwei Schwestern in Marseille, so unterschiedlich, wie sie eben sind und sich liebend, wie nur das gemeinsame Aufwachsen es hervorbringen kann; zusammen in einer Wohnung, die auseinanderzufallen droht. Huguette ist mal wieder zu Besuch bei Jade und die meiste Zeit streiten sie sich. Über Risse in der Wand, Risse in der Familie, Risse im Leben. Über Jades Job im Bistro und über Huguettes Arbeitgeber, der nicht gerade zufällig der Vermieter der maroden Wohnung ist. Über alles eigentlich.
Doch dann taucht auf einmal in Huguettes Aktentasche ein Baugutachten auf, das nichts Gutes bedeuten kann. Und wie man so schön sagt: Ein Unglück kommt selten allein, entscheidet man in dieser Welt doch nicht selbst, wann es an der Zeit ist, Dinge aufgeben zu müssen.
- https://vimeo.com/731734600
- copines.noblogs.org
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Tour de Lorraine 2022: «Bittersweet»
Bheki Ndlovu
- | 10.09.2022 |
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(e) The actor is brought to the stage as a statue, standing still for a while. Pictures of human zoos are displayed on a projector. Music playing. Slowly the statue starts to move. The music gets more intense, and the actor’s movement develops into a story expressing joy, anger, pain, silence, until getting out of breath. He crowns himself – proud and self-aware. The royalty enjoys soulful percussion instruments in singing and dancing enhancing his power and status. Spectators have an opportunity to look at him and come to terms with horrors of their past. The performance shows the need for unpacking colonial realities.
(d) Der Schauspieler wird als Statue auf die Bühne gebracht und steht eine Weile still. Bilder von Menschenzoos werden auf einem Projektor gezeigt. Musik spielt. Langsam beginnt sich die Statue zu bewegen. Die Musik wird intensiver, und die Bewegung des Schauspielers entwickelt sich zu einer Geschichte, die Freude, Wut, Schmerz, Stille ausdrückt, bis er außer Atem kommt. Er krönt sich selbst - stolz und selbstbewusst. Der König genießt gefühlvolle Perkussionsinstrumente in Gesang und Tanz, die seine Macht und seinen Status unterstreichen. Die Zuschauer*innen haben die Möglichkeit, ihn zu betrachten und sich mit den Schrecken ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Diese Aufführung zeigt, dass die kolonialen Realitäten aufgearbeitet werden müssen.
Tour de Lorraine 2022 – Die Soliparty ist zurück!
Im Januar 2020 fand die letzte Tour de Lorraine mit Soliparty und Inhaltsprogramm zum Thema «Klimagerechtigkeit!» statt. Was dann folgte, wissen wir alle. Die «Tour décolonial» hat sich auf zwei Jahre ausgedehnt und Soliparty gab es natürlich keine. Jetzt ist es endlich wieder soweit: Die legendäre Tour de Lorraine Soliparty gibt es zum ersten Mal im Sommerkleid! Am Samstag, 10. September 2022 finden in 18 Lokalen Konzerte, DJ-Acts, Filme und Veranstaltungen zu einem allumfassenden Eintritt statt. Der gesamte Erlös der Tour de Lorraine wird wie immer an politische und emanzipatorische Projekte verteilt.
Achtung: Vorverkauf gibt’s nicht. Hol dir dein Bändeli ab 19 Uhr beim Progr, im Q-Hof oder in der Reitschule und lass dich dann treiben!
Anschliessend: «Chillen im Tojo» Chill In, Chill Up, Chill Along und Chill Down mit dem Tojo Kollektiv
Unter Chillen versteht jede*r etwas anderes. Alle entspannen auf ihre eigene Art, alle kommen auf ihre eigene Art runter. Auch dieses Jahr gestaltet die Tojo-Crew wieder die absolute Comfort Zone und lockt die Tojo-Bar wieder mit Special Drinks, damit Du zu Deinem Happy Place gelangst. Chill In – Chill Up – Chill Along – Chill Down. Im Tojo herrscht absolute Chillensfreiheit.
- www.tourdelorraine.ch
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I am many, I contains multitudes
noDIN
- | 08.09.2022 | 09.09.2022 |
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Performance: Sophie Germanier, Yadin Bernauer, Dustin Kenel, Mira Maria Studer. Choreografie: S. Germanier, M. Studer. Text: D. Kenel, Kollektiv. Szenografie/Licht/Sound: Y. Bernauer. Kostüme: D. Kenel. Dramaturgie: Selina Beghetto. Video: Lesley Kenel. Fotos: Miguel Guldimann. Koproduktion: Südpol Theater Luzern. Auf Englisch.
In ihrem ersten abendfüllenden Stück konfrontiert das junge Kollektiv noDIN, bestehend aus vier Performancekünstler:innen und Tänzerinnen, sich selbst und das Publikum mit dem Wunsch und dem Unvermögen, der Utopie und der Tatsache fluide und teilbar zu sein. Die Performenden Dustin Jonas Kenel, Mira Maria Studer, Sophie Germanier und Yadin Akira Bernauer bespielen darin einen hybriden Raum zwischen Bühne und Bad. Es entstehen Momente der Reflektion und des Innehaltens: Das Badezimmer ist der wasserdichteste Ort eines Hauses. Hier dürfen Flüssigkeiten fliessen. Hier bist Du mit Dir allein. Inspiriert von queer-feministischen Theorien entsteht eine Performance, in der Wannen und Kloschüsseln zu Mitperformerinnen aufsteigen, und Momente der Selbstdarstellung seziert und entblösst werden – ein radikaler Angriff auf ein System, das Personen und Identitäten, die nicht klar einzuordnen sind, rigoros diskriminiert.
- https://arttv.ch/buehne/suedpol-luzern-nodin-kollektiv
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SOFARIOT
Warten auf Revolution
- | 01.09.2022 | 02.09.2022 | 03.09.2022 | 04.09.2022 |
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Spiel: Katja Egger, Luzia Nieuwenhuizen, Nuria Rocío Sánchez, Rahel Schaad, Lea Sidler. Konzept/Regie: Murielle Jenni. Konzept/Dramaturgie: Tanja Spielmann. Sounds: Estelle Plüss, Simone Gfeller. Bühnenbild: Severin Häberling. Kostümbild: Lea Asche Kalfus. Lichtdesign/Technik: Lola Rosarot. Produktionsleitung: Giuliana Foken. Kommunikation: Jan Bernhard. Fotos: Moritz Mio Augé. Koproduktion: Tojo Theater Reitschule Bern.
Performances als fruchtbarer Boden für radikales Denken: Fünf junge Performerinnen untersuchen vom Sofa aus Emma Goldmans „Gelebtes Leben“ und ihre anarchistischen Visionen. Die Arbeitsweise besteht darin, sich dem Stoff von Pussy Riot-Aktivistin Nadja Tolokonnikowas „Anleitung für eine Revolution“ anzunähern, um Formen von Widerstand zu erforschen, Bilder zu kreieren und dabei verschiedene Herangehensweisen an Wandel, Umsturz und Revolution aufzuzeigen. Laute Wut trifft auf radikale Zärtlichkeit trifft auf kollektive Trauerarbeit trifft auf spielerisches Erproben von neuen Strukturen des Zusammenseins. Ein Abend übers Erwachsenwerden, über den Versuch eine Bestimmung zu finden und dabei einigermassen unversehrt zu bleiben.
- https://youtu.be/fPPBlCUkIxI
- www.emma-kuesst.jimdosite.com
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