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Do. 29. Januar 2026

20.00 Uhr
80 Minuten

Im Rahmen der Tour de Lorraine 2026 – Bildet bunte Banden!

SMASH THE CAVE!
Eine längst fällige Gerichtsverhandlung, eine wilde Flucht und viele Gründe, um Brücken anstatt Mauern zu bauen. Was haben der Davoser Freiheitsbrief, Platons Höhlengleichnis und das World Economic Forum miteinander zu schaffen?

Im Jahr 1289 wurde in Davos ein revolutionäres Dokument besiegelt, welches den ansässigen Bewohner*innen des Landwassertals auf ewiglich ihre Freiheit und Selbstverwaltung schenken sollte. Knapp 750 Jahre später ist dieser Ort ein Epizentrum von Geldwäscherei und Kriegsgeschäften. Zur gleichen Zeit heisst es, das WEF setze sich für eine lebenswertere Zukunft ein. Die Mächtigen der Welt preisen sich selbst für ihren Austausch und Dialog – der allerdings stets hinter verschlossenen Türen stattfindet. Genau da kommt der gute alte (gar antike) Philosoph Platon ins Spiel, dessen Höhlengleichnis schon früh dafür plädiert, nicht jedem Schattenspiel zu glauben, sondern sich einzubringen, die Wahrheit zu suchen und vielleicht sogar vehement für sie einzustehen …

Um dem diesjährigen Motto der Tour de Lorraine gerecht zu werden, wurde eigens für diesen Abend ein buntes Theater-Kollektiv gebildet, welches das Stück gemeinsam erarbeitet. Doch nicht nur die Bühne wird bespielt, sondern auch das geschätzte Publikum. All rise – the court is in session!

Die Tour de Lorraine ist ein Widerstandsfest, welches im Jahr 2000 aus dem Protest gegen neoliberale Ausbeutung, das WEF und für nachhaltige Alternativen entstand. Als eigenständiges Politfestival stellt die TdL den Aufbau von Alternativen ins Zentrum. Je nach Thema bildet sich das ehrenamtlich arbeitende Kollektiv neu und ermöglicht Workshops, Podien, Kulturveranstaltungen und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist die lange Nacht der Konzerte. Ein Eintritt öffnet die Türen zu 15 Lokalen rund um die Lorraine und der Erlös der legendären Soliparty wird an emanzipatorische Projekte verteilt.

Mitwirkende

Von und mit: Anne Giezendanner, Nicolas Bernasconi, Céline Schwab, Nina Boller, Manuel Nef, André Goette, tomtom, Lucy Griffin, Angela Huber, Alessandra Riva.
Artwork: Werner Gunterswiler.

Pressematerial

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