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Fr. 11. / Sa. 12. September 2026

Fr. 16.30 Uhr
Sa. 20.00 Uhr
60 Minuten
Keine Reservation möglich / Tages- und Festivalpässe über Eventfrog
Individuelle Tickets an der Abendkasse vor Ort erhältlich

Die Performance setzt sich mit der Frage „Was will ich auf einer Bühne zeigen?“ auseinander, konfrontiert das Publikum mit dem male gaze in unseren Köpfen und spielt damit, wie weiblich gelesene Körper auf einer Bühne angesehen werden. Szene für Szene werden Erwartungen hinterfragt, die aus verschiedenen Positionen an die Performenden gestellt werden: von den Zuschauer*innen, von den Performer*innen selbst und vom gesamtgesellschaftlichen, westlichen Blick auf weiblich gelesene Körper. Der Abend ist eine Sammlung verschiedener Momente des An- und Zuschauens, fragt nach dem Sehenswert und nach Handlungsspielraum auf der Bühne. Die Erforschung des Freiraums, das Finden des Eigenen, die Lust – am Spielen, Imaginieren und Zeigen. Auf nach Kentucky!

Seit 2013 präsentiert das BeSTival (Berner Student*innen-Theaterfestival) alle zwei Jahre junges, studentisches Theaterschaffen aus der Schweiz und Europa. Von Kurzstücken bis hin zu abendfüllenden Produktionen werden jeweils eine Bandbreite verschiedenster Ästhetiken und Formen in Theater und Tanz gezeigt. Die für die diesjährige Ausgabe ausgewählten Produktionen schaffen eine diverse Bühne für unterschiedliche Perspektiven und Körper. Sie verhandeln Themen wie Sichtbarkeit, Machtverhältnisse, Begehren, Scham, Wut und kollektive Erfahrung, hinterfragen normative Blickregime sowie gesellschaftliche Zuschreibungen von Geschlecht und Identität. Das BeSTival bietet einer neuen Generation junger Theater- und Kunstschaffender eine Plattform, um ihr Werk anderen Gleichgesinnten zu präsentieren. Gleichzeitig dient das Festival auch als Vernetzungsort zwischen studentischen Gruppen aus der Schweiz und dem ganzen deutschsprachigen Raum. Ein Fest der Vielfalt, des Austauschs und der künstlerischen Experimente.

Mitwirkende

Von und mit: Phaea Korycik, Viccy Link, Elisa Voges, Till Schaffnit, Fredi Thiele, Elisabeth Fritsch, Max Smirzitz.
Foto: Guillaume Musset.

Pressematerial