Do. 11. / Fr. 12. / Sa. 13. Juni 2026
Eine Performance zu queerer Wut und Gemeinschaft
Durch die Nacht als Ort des Ausdrucks entdecken die beiden Performenden die Bühne wie bei einer Übernachtungsparty. Sie feiern zusammen, weinen, umarmen sich, hören sich zu. Dabei stehen Solidarität und Gemeinschaft als Motive im Vordergrund. Durch interaktive Techniken im Ton steht das Publikum in direkter Verbindung zu den Performenden auf der Bühne. All diese Elemente zerfliessen durch zeitgenössischen Tanz und Noise in einem kathartischen Prozess des Füreinanderdaseins. Hold me tight! Eine Einladung, einander zu verstehen und füreinander einzustehen.
Die Produktion hat zum Ziel, eine eigene authentische queere Erzählung auf die Bühne zu bringen. Zu oft werden queere Geschichten von aussen erzählt, angepasst an eine cis-heteronormative Perspektive, die Gewalt betont und Mitleid erzeugt. Hier sollen nicht Opferrollen reproduziert, sondern sichtbar gemacht werden, wie stark, kreativ und solidarisch queere Menschen sind. «hold me tight» ist deshalb kein lautes Zeigen von Gewalt, sondern eine Feier von Widerstand, Resilienz und Gemeinschaft. Eine Zelebration queerer Existenz als Wertschätzung der Kämpfe, welche Generationen von Queers für sich selbst und für alle, die noch kommen werden, geführt haben.
Mitwirkende
Performance/Konzept/Produktion: Pablo Conca, Liz Ness.
Tanz: Pablo Conca.
Musik: Liz Ness.
Ausstattung: Noa Terry Veitía.
Lichtdesign/Technik: Lorenz Jost.
Auge von Aussen: Arlette Dellers, Pia Ringel.
Fotos: Io Lascar.
Grafik: Anika Müggler.

