Sa. 22. August 2026
Eine Einführung von BFS Bern.
KI ist derzeit in aller Munde. Im Rahmen des neuen EU-Migrationspaktes, der diesen Sommer in Kraft trat, sollen die Grenzen Europas noch weiter ausgebaut und verstärkt überwacht werden – insbesondere mit Hilfe von Technologie.
Doch wie verändern KI und automatisierte Verfahren die europäische Grenz- und Asylpolitik? Welche kolonialen und technokolonialen Machtstrukturen werden dabei fortgeschrieben? Und was bedeutet das nun für migrierende Menschen, die Menschenrechte aller und die Rolle der Schweiz? Darüber spricht BFS Bern mit der Wissenschaftlerin Dr. Mengia Tschalär. Sie ist Professorin am John Jay College of Criminal Justice in New York, forscht zu Rechtsanthropologie, Migration und Geschlechtergerechtigkeit und ist Co-Direktorin des Queer European Asylum Network.
Die Bewegung für den Sozialismus (BFS/MPS) ist eine schweizweit aktive, antikapitalistische Organisation. Seit ihrer Gründung 2002 engagiert sie sich insbesondere zu Fragen der Ökologie, der Migration, des Antirassismus, des Feminismus und der Arbeitswelt. Sie interveniert in gesellschaftliche Debatten und arbeitet aktiv in sozialen Bewegungen und Basiskollektiven mit.

