Do. 17. / Fr. 18. / So. 20. September 2026
So. 19.00 Uhr
Die Performance thematisiert den Wertverlust des Körpers in einer von Leistung und Erneuerung besessenen Gesellschaft unter dem Aspekt der sogenannten geplanten Obsoleszenz: Drei Tänzer*innen unterschiedlichen Alters teilen sich die Bühne. Ihre Körper erzählen von unvermeidlicher Verwandlung und der möglichen Erinnerung an gestische Ausdrucksformen. Gemeinsam erzeugen ihre Bewegungen eine fragmentierte Erzählung, in der das Intime auf das Kollektive trifft und Schönheit aus der Spannung zwischen dem Vergänglichen und dem Beständigen entsteht.
Auf der Bühne eröffnet sich eine audiovisuelle Umgebung, die auf Bewegung reagiert. Technologie wird zur Spielpartnerin, zum Spiegel, zum Gegenpol. Jede Geste hallt in einer Welt wider, die vom Rhythmus der Zyklen, von Strömungen und ständigen Erneuerungen geprägt ist. Aber «OBSOLESCENCE» ist eine zutiefst humane Geschichte: die unendliche Fähigkeit des Lebendigen, sich neu zu erfinden. Und sich an das anzupassen, was es selbst erschafft.
Mitwirkende
Konzept/Technik/Bühnenbild: Gonzague Rebetez.
Performance: Helena Sanz, Sheang-Li Pung.
Dramaturgie: Gilda Laneve, Louis Rebetez.
Kostüme: Mardane Gaxotte, Aurélie Cuenot.
Bühnenbau: Ernestyna Orlowska.
Grafik: Magda Kalek.
Fotos: Sam Aebi.
Produktionsleitung: Das Theaterkolleg.

